La classe 9C à Paris

„Kann ich mich nach drei Jahren Französischunterricht überhaupt schon verständigen?“ –  diese und viele weitere Fragen galt es für 19 motivierte Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C, begleitet von Frau Miller und Frau Garhammer, auf ihrer Studienfahrt nach Paris zu beantworten.

Und so machte sich am Morgen des 27. März die gut gelaunte Truppe auf, um die Hauptstadt des Nachbarlandes zu erkunden. Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Regionalzug und dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV erreichte die Klasse am späten Nachmittag den Pariser „Gare de L’Est“, von wo aus es mit der U-Bahn in die stilvolle Jugendherberge nahe des Triumphbogens ging. Doch trotz der anstrengenden Fahrt brachen die Passauer schon kurz nach Bezug der Zimmer zum Triumphbogen auf und erholten sich bei einer Pizza auf den „Champs-Elysées“ von den Strapazen der Reise. Ein Highlight an diesem ersten Abend war sicherlich der Besuch des Wahrzeichens der Weltstadt, des Eiffelturmes.

Diesem beeindruckenden Monument folgten in den nächsten Tagen viele weitere. So durften auf dem Programm zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Kathedrale von Notre Dame, Sacré-Coeur mit dem lebhaften Treiben im Künstlerviertel Montmartre, der Louvre mit der weltbekannten Mona Lisa oder das Schloss von Versailles nicht fehlen. Ein besonderes Highlight der Reise stellte ein Besuch der Partnerschule, dem „Collège Gerard Philipe“ in Massy, dar. Nach dem langen Briefkontakt war nun endlich ein echtes Kennenlernen möglich. Bei der Führung durch die französische Schule, dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine und sportlichen Aktivitäten boten sich viele Gelegenheiten, Berührungsängste abzubauen und Vergleiche zwischen den Schulsystemen zu ziehen. Neben all diesen kulturellen Aktivitäten blieb jedoch auch genügend Zeit, das Shoppingangebot der französischen Hauptstadt wahrzunehmen oder im „Jardin de Luxembourg“ bzw. den „Tuileries“ das frühlingshafte Wetter auszunutzen.

Nach einer ereignisreichen Woche machte sich die Passauer Gruppe am Freitag glücklich und  zufrieden wieder auf nach Hause – voller positiver Eindrücke und in dem Wissen, eine wunderschöne, lebendige Stadt besucht zu haben, in der man mit den eigenen Fremdsprachenkenntnissen durchaus über die Runden kommt.

Lucia Garhammer

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Der Deutsch-Französische Tag 2017

La journeé franco-allemande 2017

Auch in diesem Jahr ließ es sich die Dreiflüsse-Realschule nicht nehmen, am 23. Januar den Deutsch-Französischen-Tag zu feiern. Zu diesem Anlass, an dem auf beiden Seiten des Rheins der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags und damit dem Beginn einer langjährigen Freundschaft gedacht wird, soll den Jugendlichen beider Länder der kulturelle Reichtum des jeweiligen Nachbarn bekannt gemacht werden.

Dass Kultur auch mit Kulinarik zu tun hat, stellte die Klasse 9C mit ihrem Crêpe-Verkauf unter Beweis. Während der Pausen verkauften die Schüler, mittlerweile schon echte Profis in ihrem Metier, leckere „Crêpes au Nutella/à la confiture.“

Und auch die Neueinsteiger im Fach Französisch zeigten ihren Lernfortschritt, den sie in den wenigen Monaten bereits erlangen konnten, in einem Lesewettbewerb. Unter den fachkundigen Augen der Jury (Nina Rothofer, Philipp Kottbauer und Michael Peter, Klasse 9c) konnten sich Fabian Ertl vor Emily Dromereski und Hanna Lischka durchsetzen.

„Un grand merci“ all denjenigen, die auch heuer wieder dazu beigetragen haben, ein Stückchen Frankreich an unsere Schule zu holen!

Lucia Garhammer

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Schüler der 9D erfolgreich beim DELF A2

Auch im Frühjahr 2016 konnten knapp 20 Schüler der Klasse 9D das mittlerweile an der Dreiflüsse-Realschule fest institutionalisierte Sprachendiplom der Stufe A2 erwerben. Nach der mündlichen Prüfung sowie den schriftlichen Aufgaben in den Teilbereichen Hörverständnis, Textverständnis und Textproduktion erhielten die erfolgreichen Jugendlichen die frisch aus Paris eingetroffen vorläufigen Urkunden, welche Schulleiter Andreas Schaffhauser und Französischlehrerin Lucia Garhammer stolz überreichten.

Im „Diplôme d’études de langue française » (= DELF) der Stufe A2 werden den Schülern vom französischen Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut Français München nach nur knapp zwei Lernjahren die für die Bewältigung des Alltags nötigen elementaren Umgangsformen attestiert. Das Besondere daran ist, dass die Kompetenzstufen nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen den Betrieben bekannt sind und das Zertifikat als Trumpf den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden kann.

Lucia Garhammer

DELF A2

Das France Mobil zu Besuch an der Dreiflüsse-Realschule

Parlez-vous français? – so lautet das Motto beim Besuch der sympathischen jungen Französin Coline Eberhard an der Dreiflüsse-Realschule. Ihre Aufgabe ist es, im Auftrag des Institut Français München mit ihrem Renault Kangoo zu den Kindergärten und Schulen Schwabens, Ober- und Niederbayerns zu touren und den Kindern und Jugendlichen ihre  Sprache sowie Kultur näherzubringen.

Dies gelang ihr auch an der Dreiflüsse-Realschule hervorragend. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß beim spielerischen Lernen mit der jungen Lektorin.

Vor allem einigen Sechstklässlern, die sich noch nicht sicher waren, ob sie sich im nächsten Schuljahr für den Französischzweig entscheiden sollten, konnte Coline Eberhard einen authentischen Eindruck von ihrer Sprache und ihrem Land vermitteln. So war es beeindruckend, dass die Jugendlichen ganz ohne Vorkenntnisse beinahe 90 Minuten lang dem Unterricht in der Fremdsprache folgen konnten. Sie spielten beispielsweise Memory mit für Frankreich bzw. Deutschland typischen Produkten oder entdeckten in französischen Zeitschriften viele „mots transparents“, also Wörter, die sie sich durch das Deutsche und Englische erschließen konnten.

Die Schülerinnen und Schülern der Klasse 8C konnten mit ihrem Vorwissen punkten. Sie sammelten erstaunlich viel bereits bekanntes Vokabular, setzten sich mit der Geographie Frankreichs auseinander und hörten Songzeilen aus bekannten französischen Liedern heraus.

Der Besuch des France Mobil war auch in diesem Jahr für alle Beteiligten eine große Freude und ermutigte zum Lernen dieser Sprache.

Lucia Garhammer

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Die Frankreichfahrt der Klasse 9d

Montag:

Tag eins unserer Frankreichfahrt vom 14. – 18. März fing schon sehr anstrengend an, denn wir mussten um halb fünf am Passauer Bahnhof sein. Der Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan. Müde, aber gut gelaunt ging es in Richtung Frankfurt am Main. In der Mainmetropole hatten wir Zeit Mittag zu essen und uns für die Weiterfahrt nach Paris zu versorgen. Mit einem Schnellzug ging es dann weiter nach Frankreich. Endlich angekommen fuhren wir mit der Metro in die Jugendherberge „BVJ Champs-Elysées Monceau“. Auch wenn jeder erschöpft war, statteten wir dem Italiener in unserem Viertel noch einen Besuch ab. Danach fuhren wir zum Eiffelturm bei Nacht, den wir aber erst im Laufe der Woche besteigen sollten.

Dienstag:

Am Dienstag ging es für die 9d schon früh aus dem Haus zur Partnerschule „Collège Gérard Philipe“, 25 Kilometer südlich von Paris. Die Anfahrt im RER, der Pariser S-Bahn, ging rasch vorbei. In Massy angekommen zeigte uns nach einer kurzen Zeit des Wartens die französische Lehrerin Madame Robu einen Teil der Schule. Danach kam es endlich zum mit Spannung erwarteten Treffen mit der Partnerklasse. Die Stimmung lockerte sich, als wir „unseren“ Franzosen kleine Gastgeschenke überreichten und uns am eigens für uns aufgebauten Buffet bedienen durften. Bei der gemeinsamen Schulbesichtigung erkannten wir viele Unterschiede zu unserer. In der Pause ging es dann richtig zur Sache, denn wir wurden zum Fußballspielen eingeladen. Zu Beginn des Spiels war noch alles sehr ruhig, doch nach einer Zeit versammelte sich fast die ganze Schule um den geteerten Schulhof und feierte jede Aktion. Stand man vor dem gegnerischen Tor bekam man einen Gehörschaden, weil die Mädchen so kreischten. Toll war dabei auch die faire Spielweise der Franzosen. Das Spiel war sehr spannend, bis es der Schulgong leider beendete.  Für uns stellte dieses Spiel einen kleinen Vorgeschmack auf die EM in Frankreich dar. Nachdem wir mit unseren Austauschschülern Übungen zum deutschen und französischen Wortschatz gemacht und selbst Gedichte angefertigt hatten, fiel allen der Abschied schwer, aber unser Zeitplan musste eingehalten werden. Es ging nämlich zum „Grande Arche“ im Büroviertel „La Défense“. Der nächste Halt war das „Forum des Halles“, ein riesiges Shoppingcenter im Untergrund, wo die Schüler schon einkaufen gingen. Mit vollen Taschen ging es gegen 20 Uhr zurück in die Jugendherberge. Mein Fazit: Der Dienstag hatte es in sich.

Mittwoch:

Am Mittwoch stand die Pariser Innenstadt auf dem Programm. Dabei machten wir uns zunächst auf den Weg zum Wahrzeichen der Stadt, dem Eiffelturm. Nachdem wir ihn am Montag schon aus der Ferne sehen konnten, bestiegen wir das beeindruckende Bauwerk an diesem Tag. Danach  ging es vom „Arc de Triomphe“, dem Triumphbogen, über die Champs-Elysées zum Place de la Concorde. Nach dem Mittagessen im „Flunch“ machten wir uns auf den Weg ins Künstlerviertel „Montmartre“ mit der weltberühmten Basilika „Sacré Coeur“ und zum „Place du Tertre“, wo wir den zahlreichen Malern bei ihrer Arbeit zusehen konnten. Von dort fuhren wir zum Louvre und besichtigten neben den zahlreichen bekannten Kunstwerken Leonardo da Vincis Mona Lisa. Nach diesem langen Tag waren alle froh, den Tag bei WLAN und netten Gesprächen im Gemeinschaftsraum der Jugendherberge ausklingen lassen zu können.

Donnerstag:

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns mit einem kleinen Lunchpaket auf den Weg. Unser heutiges Ziel war das Schloss Versailles. Viele von uns hatten zwar erwartet, dass es groß sei, jedoch übertraf das Schloss alle Erwartungen und Vorstellungen. Nach den Sicherheitskontrollen durften wir alleine oder in kleineren Gruppen durch die Räume des Palastes spazieren und uns alle Gemälde, Statuen, Gemächer, Säle und schließlich auch den berühmten Spiegelsaal ansehen. Unter zahlreichen Bildern von Ludwig XIV. konnte man auch Gemälde Napoleon Bonapartes an den Wänden und Decken betrachten, die ebenso beeindruckend waren wie alle anderen. Nach dem Rundgang trafen wir uns alle im Schlossgarten zu einem gemütlichen Picknick in der Sonne. Kaum hatten wir uns ein wenig ausgeruht und über das Gesehene ausgetauscht, war es leider auch schon wieder Zeit zu gehen. Da wir noch etwas Zeit hatten, bis zu unserer  Führung durch die „Catacombes de Paris“, konnten wir schon zur Kathedrale „Notre Dame“. Auf dem Platz vor der Kathedrale waren unzählige Tauben und inmitten von ihnen ein Mann, der sie zu füttern schien. Einige von uns gingen zu ihm hin und redeten ein wenig mit ihm, die Tauben indessen dachten, wir hätten auch etwas für sie und einige setzten sich auf unsere Schultern und Arme. Nach diesem lustigen Erlebnis gingen wir in die Kathedrale hinein und waren wieder einmal hin und weg von den beeindruckenden Innenbauten und Einrichtungen, einigen ging wohl auch der Glöckner von Notre Dame durch den Kopf. Doch leider war es auch hier bald Zeit zu gehen, denn dies war nicht die letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag. Frau Garhammer hatte noch zwei Rundgänge durch die Katakomben von Paris reserviert.  Es schien uns, als hörte die lange Wendeltreppe, die hinunter führte, gar nicht mehr auf. Als wir jedoch unten angekommen waren, kamen wir erneut aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Gebeine der Toten waren in rauen Mengen aufgestapelt, einige sogar in Form eines Herzens oder einer Säule. Im Anschluss daran ging es zum „Jardin du Luxembourg“. Dies ist ein wunderschöner Park, in dem viele von uns die Kulisse und das Wetter nutzten, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu schießen oder sich an einen angelegten See zu setzen, um den letzten Abend zu genießen. Als Abschluss des Tages gingen wir noch ins Hard Rock Café, wo wir uns auch noch eine kleine Erinnerung mitnehmen konnten.

Freitag:

Der Tag begann wie üblich mit dem Frühstück, welches jeden Tag gleich war, aber unter anderem durch frische Baguettes überzeugen konnte. Danach mussten wir unsere Zimmer räumen und die gepackten Koffer in einen abgeschlossenen Raum geben, da wir noch mal in die Jugendherberge zurückkehren wollten. Wir machten uns auf den Weg in das Luxuskaufhaus „Galeries Lafayette“. Das beeindruckende Geschäft besteht aus diversen Einzelländern, mehreren Stockwerken und einer riesigen Kuppel. Mit dem Tagesticket der Metro fuhren wir in den Park „Tuileries“ im Herzen von Paris, wo wir eine Pause machten. Zurück in der Jugendherberge aßen wir Pizza und schon ging es nach Hause. Im TGV lernten einige Schüler viele neue Gesichter kennen, mit denen wir uns angeregt unterhielten, weshalb die Zugfahrt sehr schnell vorüberging. Am Münchner Bahnhof angekommen mussten wir noch auf den Zug nach Passau warten. Als wir schlussendlich in der Nacht in Passau ankamen, war jeder zurfrieden, wieder zu Hause zu seine, aber auch glücklich über diese gelungene Parisfahrt.

Aaron Stury, Dominik Holzmann, Noah Aklassou, Maxi Kschemien, Tamara Sicklinger, Jakob Fischer, Lucia Garhammer

Parisfahrt

Der Deutsch-Französische Tag 2016

 À l’amitié franco-allemande – auf die deutsch-französische Freundschaft!

Auch in diesem Jahr feierten die Schüler der Dreiflüsse-Realschule den Deutsch-Französischen Tag, der an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer erinnert und den Beginn der langwährenden Freundschaft zwischen Franzosen und Deutschen markiert.

Und so legte sich die Klasse 9D, nun schon wahre „experts“ in Herstellung und Vertrieb von „crêpes“, am 22. Januar mächtig ins Zeug und brachte während der Pausen zahlreiche nach französischem Rezept gefertigte Pfannkuchen unter das Volk. Dass für die Französischschüler die deutsch-französische Freundschaft kein leerer Begriff ist, zeigt der rege Briefwechsel zwischen der Klasse 9D und einer französischen Klasse des Collège Gerard Philipe. Im März wird es dann ernst – denn zu diesem Zeitpunkt werden die Schülerinnen und Schüler ihre „correspondants“ in Massy während der Studienfahrt nach Paris an ihrer Schule besuchen.

Aber auch die Klasse 7C setzte sich mit dem wichtigen Datum auseinander. Im Rahmen eines Internet-Wettbewerbs, der an diesem Tag deutschlandweit vom Cornelsen-Verlag durchgeführt wurde, beantworteten sie bei einer „Rallye“ umfangreiche Fragen zu verschiedenen das Nachbarland betreffenden Themenbereichen, wie z.B. Film, Musik, Geografie und Essen. Auch wenn es bundesweit nicht zu den Topplatzierungen reichte, hatten die Schüler dabei viel Spaß und konnten ihre landeskundlichen Kenntnisse vertiefen.

L. Garhammer

 

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Ausflug zum „cinéfête“- Filmfestival nach Straubing

Am Montag, 21. Juli 2015 machten sich die Französischschüler der Klassen 7C und 8C gemeinsam mit Frau Miller und Frau Garhammer zu ihrem frankophonen Abschluss des Schuljahres auf nach Straubing. Gemeinsam konnten bei der aktuellen französischen Komödie „L’Italien“ – „Der Italiener“ die im Laufe des Schuljahres neu hinzugewonnenen Französischkenntnisse angewendet werden. Ein gelungener Jahresabschluss, der allen zeigte, dass man auch in einem original französischen Film schon Einiges verstehen kann!

L. Garhammer

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Schüler der 9D erfolgreich beim DELF-Sprachenzertifikat

Im April traten 20 Schüler der Klasse 9D zur DELF-Prüfung, die zum Erwerb eines international anerkannten Sprachendiploms führt, an. Nach den umfangreichen schriftlichen und mündlichen Prüfungen überreichten Schulleiter Andreas Schaffhauser und Französischlehrerin Lucia Garhammer hochzufrieden das Zertifikat und waren stolz, dass alle bestanden haben. Besonders lobenswert hervorzuheben ist dabei das Ergebnis von Lisa Sterr, die mit 98 von 100 Punkten die beste Leistung in ganz Niederbayern erzielte. Darüber hinaus freute sich die Dreiflüsse-Realschule, dass die umfangreiche Vorbereitung und Durchführung der DELF-Prüfungen vom Institut Français mit der Ernennung zum „DELF-Prüfungszentrum“ gewürdigt wurde.

L. Garhammer


Allez hop, c’est parti! – Die Klasse 9D in Paris

Nach Monaten des Wartens und Vorbereitens war es am Sonntag, dem 8. März 2015 endlich so weit. Die Klasse 9D brach voller Spannung zusammen mit den Lehrkräften Frau Moser und Frau Garhammer nach Frankreich auf. Nach einer entspannten Zugfahrt kam die Truppe am Pariser „Gare de l’Est“ an und konnte schon kurze Zeit später ihre Zimmer im stilvollen Gebäude der Jugendherberge nahe des Arc de Triomphe beziehen. Beim gemeinsamen Abendessen hatten die Schülerinnen und Schüler erste Möglichkeiten, ihr Französisch anzuwenden und auch beim abendlichen Spaziergang durch das Künstlerviertel Montmartre mit der berühmten Basilique du Sacre-Coeur meisterte schon manch einer den Souvenirkauf in der Fremdsprache. In den folgenden Tagen standen Programmpunkte wie z.B. die Île de la Cité mit der berühmten Kathedrale von Notre Dame, der Eiffelturm mit einer Bootsfahrt auf der Seine, ein Bummel über die weltberühmte Champs-Elysées oder die Besichtigung des „Grande Arche“ in der Bürostadt „La Défense“ auf dem Programm. Auch ein Besuch des bekannten Schlosses in Versailles sowie des Louvre-Museums, in dem sich unter anderem die Mona Lisa befindet, durften natürlich nicht fehlen. Besonders im Gedächtnis bleiben wird allen Beteiligten der Besuch der Partnerklasse in Massy, mit der die Klasse 9D schon seit Beginn des Schuljahres in Kontakt steht. Hier präsentierten die französischen Tandempartner/innen ihr Schulsystem und bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulkantine blieb genügend Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen. Nachmittags konnten die deutschen Schüler/innen dann Interviews für das Projekt ihrer Klasse führen und beispielsweise einen französischen Chemiesaal genauer unter die Lupe nehmen. Während des gesamten Aufenthalts arbeiteten die Jungs und Mädchen der 9D nämlich an einem Projekt zum Thema „Paris“, das sie schon im Vorfeld in den Fächern Chemie, Musik, Geschichte und Französisch vorbereitet hatten und nach der Rückkehr einer Gruppe von Mitschülern und Lehrern präsentierten.

Neben dem umfangreichen kulturellen Programm durfte aber natürlich auch die Freizeit nicht fehlen. So stellten der Besuch des Hard Rock Cafés mit dem Kauf eines T-Shirts sowie die Freizeit im unterirdischen Shopping-Center „Forum des Halles“ für viele die „Highlights“ dar.

Nach einer Woche voller neuer Eindrücke fielen am Donnerstagnachmittag alle erschöpft und zufrieden in die bequemen Sitze des TGV, der sie mit großer Geschwindigkeit der Heimat wieder näher brachte. Ein unvergessliches Erlebnis, das auch in den nächsten Jahren fester Bestandteil des Französischunterrichts in der 9. Klasse bleiben wird.

               L. Garhammer


 Der Deutsch-Französische Tag 2015

Auch in diesem Jahr feierten die Schüler der Dreiflüsse-Realschule den Deutsch-Französischen Tag. Am 22. Januar wurde in Passau, ebenso wie an zahlreichen anderen Schulen und Kulturinstituten auf beiden Seiten des Rheins, der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags vor 52 Jahren gedacht. Dieser Vertrag, der zwischen Charles de Gaulle und Konrad Adenauer geschlossen wurde, besiegelte die deutsch-französische Freundschaft und stellte den Beginn der europäischen Einigung dar.

Zu diesem Anlass bereiten die Schüler der Klasse 9D typisch französische „Crêpes“ vor, die sie in der Pause am in den französischen Landesfarben dekorierten Stand verkauften. Und auch die 7C ließ es sich nicht nehmen, ihren Mitschülern ein Stück Frankreich näherzubringen. Sie bereitete eifrig Baguettes vor, die reißenden Absatz fanden.

L. Garhammer


 Besuch des France Mobil

Am Donnerstag, dem 10. April 2014, bekam unsere Realschule Besuch von Jérémy Bourdeaux-Dumoulin und seinem France Mobil. Dabei handelt es sich um ein Programm, unter anderem unterstützt von der französischen Botschaft, dem Institut Français und der Robert-Bosch-Stiftung, bei dem junge Franzosen und Französinnen in die Schule kommen und den Jugendlichen zeigen, wie vielfältig und interessant Frankreich und die französische Sprache sein können.

So lernten die Sechstklässler/innen, die sich für den Französischzweig entschieden haben, auf spielerische Art und Weise das französische Alphabet und suchten sogenannte „mots transparents“, also Wörter, die sich durch das Deutsche oder Englische erschließen lassen, aus französischen Zeitschriften heraus. Beeindruckend dabei war, dass der sympathische junge Franzose ganze 90 Minuten lang nur in seiner Muttersprache und unter Zuhilfenahme von reichlich Mimik und Gestik mit den Jugendlichen kommunizierte, ohne dass dabei Verständnisprobleme aufkamen.

Bei den momentanen Siebtklässler/innen lag das Hauptaugenmerk auf der Landeskunde. Sie setzten sich mit den französischen Städten und Regionen auseinander und hörten deren Namen aus original französischer Musik heraus.

Ein aufschlussreicher Tag, der den (zukünftigen) Französischschüler/innen in besonderem Maße Spaß an der Sprache und Lust, sie zu lernen, vermittelte.


 Vive la France! – Oder doch lieber ein anderer Zweig???

Französisch – verwirrende Grammatik, Unmengen neue Vokabeln und die Aussprache erst!

Mit einigen dieser Vorurteile konnten in den vergangenen Wochen die 6.-Klässler der Realschule Passau aufräumen. In einer „Schnupperstunde“ hatten sie nämlich die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit der französischen Sprache zu sammeln.

In nur 45 Minuten machten die Schülerinnen und Schüler schon beachtliche Fortschritte. Sie lernten, sich selber vorzustellen und sich mit einem „ça va?“ über das Befinden des Gegenübers zu informieren. Daraufhin sammelten sie eine nicht zu unterschätzende Menge an Wörtern französischen Ursprungs, die sie schon aus ihrem Alltag kennen. Diese Begriffe erfragten sie im Anschluss spielerisch.

Zum Abschluss der Unterrichtsstunde hatten sie die Gelegenheit, Fragen zum Fach Französisch zu stellen und das Für und Wider der unterschiedlichen Wahlfplichtfächergruppen sowie die eigenen Begabungen zu hinterfragen.