Interaktive Ausstellung zum Volkstrauertag

Der Monat November ist der sogenannte Trauer- oder Totenmonat. Am Volkstrauertag (15.11.2016) als zentralem Gedenktag unserer Gesellschaft wird zunächst an die Opfer von Krieg und Gewalt in der Vergangenheit und Gegenwart erinnert, um sie getrauert und ihrer gedacht. Gleichzeitig wird der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass Versöhnung und Verantwortung in Zukunft für den Frieden wichtig und möglich sind. Am Volkstrauertag „gedenken“ der Staat, seine Repräsentanten und die Bevölkerung. Die offizielle Gedenkstunde ist ein Anlass zum Innehalten. Das offizielle Totengedenken wird bei der zentralen Gedenkstunde im Deutschen Bundestag vom Bundespräsidenten gesprochen. Der Text wurde im Laufe der Jahre von den jeweiligen Bundespräsidenten erweitert und angepasst.

Firmnachmittag der 6. Klassen

CIMG8786Am 25.02.2016 fand an der Dreiflüsse-Realschule Passau wie in jedem Jahr der Firmnachmittag der 6. Klassen statt. Die Firmung ist ein wichtiger Schritt zum mündigen Christsein in der Gemeinschaft der Kirche. Sie verleiht den Firmlingen den Heiligen Geist und soll ihren Glauben in Jesus Christus stärken. Vor der Firmung setzen sich die jungen Menschen mit Fragen des Glaubens und des Lebens auseinander. Neben der Firmvorbereitung in den Pfarreien leisten auch wir als Schule in Form eines Firmnachmittages unseren Beitrag zur religiösen Bildung der Firmling. CIMG8792  Unter der Leitung von Frau Nicole Kühn wurden die Schülerinnen und Schüler in Form einer „Salzmeditation“ zum Thema „Ihr seid das Salz der Erde“ eingestimmt, bevor sie dann in mehreren Stationen den Fragen nachgingen,  wie „Was ist eigentlich der Hl. Geist?“, „Wie läuft eine Firmung ab?“ oder „Warum lasse ich mich überhaupt firmen?“.CIMG8778

„Am Anfang eines neuen Weges…“ – Schulanfangsgottesdienst 2017/18

… standen die Schülerinnen und Schüler der Dreiflüsse-Realschule Passau zu Beginn des neuen Schuljahres. Bereits auf dem Weg zum Gottesdienst wurden alle Gottesdienst-besucher durch ungewöhnliche Gegenstände am Wegrand aufmerksam gemacht auf bestimmte Wünsche für das kommende Schuljahr, die dann bei den Fürbitten wieder aufgegriffen wurden. Passende Psalmen stimmten auf den Gottesdienst ein.

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Durch Fragen angeleitet sollten die Schülerinnen und Schüler einen Brief an sich selbst schreiben, in dem sie sich über ihre Ängste, Sorgen, Wünsche und Vorstellungen hinsichtlich des neuen Schuljahres Gedanken machten. Die Briefe wurden dann klassenweise eingesammelt und gemeinsam mit den Fürbitten Gott dargebracht. Die verschlossenen Kuverts sollen am Ende des Schuljahres wieder ausgegeben werden, sodass die Schülerinnen und Schüler auf den Anfang ihres Weges zurückblicken und den Verlauf des Schuljahres reflektieren können.

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Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst an der Orgel durch eine neue Kollegin: Frau Friedberger ist in diesem Schuljahr neu zur Fachschaft Kath. Religion hinzugestoßen.

Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Alljährlich am 27.01. wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Dieser Tag leitet sich ab von der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.01.1945. Anlässlich dCIMG8736ieses Gedenktages fand am Mahnmal an der Passauer Innpromenade  eine Gedächtnisfeier statt, an der auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b teilgenommen haben.  Dazu eingeladen wurden sie von einem Mitschüler, Jonas Ammerl, der zusammen mit seiner Konfirmanden-Gruppe bei der Gestaltung der Gedächtnisfeier beteiligt war. Um sich auf die Feier vorzubereiten, setzten sich auch seine Klassenkameraden im Unterricht mit dem Thema „Nationalsozialismus“ auseinander. Stellvertretend für alle teilnehmenden Schulen durften einige Schülerinnen und Schüler, u. A. auch Jonas Ammerl, gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Dupper einen Kranz vor dem Mahnmal niederlegen. Alle Anderen bezeugten ihre Anteilnahme im Anschluss daran, indem sie Kerzen vor dem Mahnmal aufstellten.  Im Anschluss an die offizielle Feier ging es weiter ins Passauer Zeughaus, wo alle Teilnehmer mit warmer Suppe bewirtet wurden. Dort stellte auch die Konfirmandengruppe um Jonas Ammerl ihre erarbeiteten Ideen zum Thema „Toleranz“ und gegen „Rassismus“ vor. Unter den Klängen vonCIMG8755 „How many roads“ ließen zum würdigen Abschluss alle Beteiligten bunte Luftballons aufsteigen, an die Jeder seine Gedanken zu Gerechtigkeit, Toleranz und Mitmenschlichkeit notiert hatte.

Vorweihnachtlicher Gottesdienst

Im Zentrum des Gottesdienstes vor Weihnachten stand in diesem Jahr ganz besonders die Frage: „Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?“IMG_4190 Wo die Gottesdienstbesucher anlässlich verschiedenster Aussagen aus einer Fußgängerzonen-Umfrage noch schmunzeln konnten („Da ist der Weihnachtsmann gestorben.“ / „Weil da Oma und Opa zu Besuch kommen.“ / „Damit es Geschenke gibt.“ …), wurden sie bei der Probe zu einem Krippenspiel der Klasse 6c schon etwas nachdenklicher, als die „Maria“ kurzerhand Weihnachten ausfallen lassen will, weil keiner ihrer Mitspieler den Sinn von Weihnachten versteht und alle sich auf ganzer Linie hartherzig zeigen. Am Ende wir deutlich, als bei den Fürbitten hinter dem Berg von Geschenken plötzlich eine Krippe zum Vorschein kommt, worum es bei Weihnachten wirklichIMG_4201 geht: um die Menschwerdung Jesu Christi.

Adventliches Basteln der 6. Klassen

Auch in diesem Jahr fand auf Initiative der Fachschaft Kath. Religionslehre in der Vorweihnachtszeit eine gemeinsame adventliche Zusammenkunft statt. Anders als in den letzten Jahren begannen die Schülerinnen und Schüler bereits in der 5. und 6. Unterrichtsstunde mit dem gemeinen Basteln.

IMG_4219IMG_4242Hier wurde konzentriert gearbeitet, gemeinsam mit angepackt und am Ende stolz das Ergebnis präsentiert: ein aus Naturmaterialien gefertigter Stern für Haustür, Fenster oder als Christbaumspitze. Während sich ein Teil der Gruppe um die Aufräumarbeiten bemühte und die Tische dekorierte, begann der zweite Teil gleich mit  IMG_4237 den Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen: Kartoffel-Gemüse-Suppe (mit oder ohne Würstchen).

Und selbstgekocht schmeckt doch gleich viel besser, wie man an den zufrieden grinsenden Gesichtern sehen konnte.  Da fiel es dem Einen oder Anderen schon schwer, noch etwas Platz für den von daheim mitgebrachten Nachtisch zu lassen. Doch ein Plätzchen oder zwei hatten trotz lecker gekochter Suppe dann doch noch Platz.

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Interaktive Ausstellung zum Volkstrauertag

Der Monat November ist der sogenannte Trauer- oder Totenmonat. Am Volkstrauertag (15.11.2016) als zentralem Gedenktag unserer Gesellschaft wird zunächst an die Opfer von KrieCIMG8656g und Gewalt in der Vergangenheit und Gegenwart erinne   rt, um sie getrauert und ihrer gedacht. Gleichzeitig wird der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass Versöhnung und Verantwortung in Zukunft für den Frieden wichtig und möglich sind. Am Volkstrauertag „gedenken“ der Staat, seine Repräsentanten und die Bevölkerung. Die offizielle Gedenkstunde ist ein Anlass zum Innehalten. Das offizielle Totengedenken wird bei der zentralen Gedenkstunde im Deutschen Bundestag vom Bundespräsidenten gesprochen. Der Text wurde im Laufe der Jahre von den jeweiligen Bundespräsidenten erweitert und angepasst.

CIMG8652Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.    

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.

Dieser offizielle Text war Aufhänger für eine interaktive Ausstellung der Fachschaft Kath. Religionslehre zu den Themen „Krieg“, „Verfolgung“, „Flucht“ und „Rassismus“ in Vergangenheit und Gegenwart, in Deutschland oder in anderen Ländern. Ausgerichtet war die Ausstellung v. A. für die 7. – 10. Klassen und wurde nicht nur im Rahmen des Religionsunterrichtes CIMG8637besucht. Auch im Ethikunterricht und Deutschunterricht als Grundlage für eine Erörterung zum Thema „Rassismus“ fand sie Eingang. Auf mehreren Stelltafeln, denen jeweils eine Passage des Totengedenkens zugeordnet war, erhielten die Schülerinnen und Schüler umfassende Informationen und konnten zum Teil durch eigene Beiträge auf Plakaten die Ausstellung weiter wachsen lassen. Ein extra dafür zusammengestelltes Begleitheft, in dem Fragen zur Ausstellung beantwortet, individuelle Ideen zu Papier gebracht wurden und das erworbene Wissen vertieft wurde, bot auch nach dem Besuch der Ausstellung ausreichend Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit der Thematik im weiterenCIMG8642 Verlauf des Unterrichts. Zudem wurde die Ausstellung zum Auftakt der Unterschriftensammlung der SMV anlässlich der Bewerbung unserer Schule um den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. In diesem Zusammenhang erhielten die Schülerinnen und Schüler auch einen Flyer der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „Rassismus“, der die Schüler besonders für den richtigen Umgang mit rassistischen Äußerungen im Umfeld Schule sensibilisieren will.

Domexkursion der 5. Klassen

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Im Rahmen des Religionsunterrichtes beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe intensiv mit dem Aufbau und der Ausstattung von Kirchenräumen. Am Ende des Schuljahres 2014/15 durften sie dann das erworbene Wissen vertiefen und den Passauer Stephans Dom  in einer sog. „Domrallye“ genauer erforschen. Auf eigene Faust erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen den Dom. Geleitet wurden sie dabei durch ein von der Fachschaft Kath. Religionslehre zusammengestelltes Arbeitsheft mit Rätseln und Fragen rund um den Passauer Dom.

Nach kurzer Pause und Fotostopp auf dem Domvorplatz waren die Meisten aufgrund der heißen Temperaturen auch wieder froh, im kühlen Dom an die Arbeit zu gehen. Selbstverständlich durfte nach getaner Arbeit und fleißigem Forschen auch der Stopp an der nächsten Eisdiele nicht fehlen, bevor es zurück zur Schule ging.

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Tage der Orientierung der 8. Klassen

Mitte April durften unsere 8. Klassen drei Tage im Haus der Jugend über den Dächern Passaus verbringen. Unter der Leitung der kompetenten Referenten des Kirchlichen Jugendbüros setzen sich die Schüler mit wichtigen Themen wie Klassengemeinschaft, Liebe und Partnerschaft sowie der eigenen Persönlichkeit auseinander. Dabei durften sie selbst Schwerpunkte setzen und hatten die Möglichkeit, fernab vom Schulalltag miteinander über die „großen Fragen“ der momentanen Lebenssituation ins Gespräch zu kommen. Aber auch für spielerische und kreative Aktivitäten blieb genügend Raum. Spätestens beim gemeinsamen Lagerfeuer am letzten Abend war klar: Diese kleine „Auszeit“ war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und wird sich auch in Zukunft positiv auf die Klassengemeinschaft auswirken.

Besuch der Ausstellung „Weltreligionen“

Am 11.11.2014 besuchte die Klasse 8c im Passauer Luragosaal die Ausstellung “Weltreligionen”, die vom Referat für Religions- und Weltanschauungsfragen der Diözese Passau sowie vom Runden Tisch der Religionen in Passau erarbeitet und durchgeführt wurde. Sie fand im Rahmen des interkulturellen Kunstprojektes “Engel der Kulturen” statt, wobei eine runde Form als Intarsie in den Boden der Passauer Fußgängerzone eingelassen wurde, welche die Symbole der drei abrahamitischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam vereint darstellt.

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Unsere Schülerinnen und Schüler, die sich in der achten Jahrgangsstufe im Rahmen des Katholischen Religionsunterrichtes intensiv mit den Weltreligionen auseinander setzen, konnten hier ihr Vorwissen vertiefen und neue Aspekte der Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus sowie der den meisten Jugendlichen noch unbekannte Bahai-Religion kennenlernen. Mehrere Vertreter der jeweiligen Religion beantworteten neugierige Fragen und erzählten anschaulich von ihrem persönlichen Glauben. Darüber hinaus unterstützten die Referenten unsere Schülerinnen und Schüler bei einer Rallye durch die Ausstellung, bei der sich die Jugendlichen auch immer wieder mit ihrem eigenen Glauben konfrontiert sahen.

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