France Mobil

Eine Französischstunde der besonderen Art

Das „France Mobil“ zu Gast an der Dreiflüsse-Realschule

„On se débrouille bien“ – „Wir kommen gut zurecht“! So oder ähnlich lautete das Fazit der vier Französischklassen an der Dreiflüsse-Realschule, bei denen am Donnerstag, 13.01.22 das „France Mobil“ zu Gast war. Das „France Mobil“, das sind die Lektorin Cécile Dorget vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) und ihre Begleitung François Ledru-Tinsen, der seinen europäischen Freiwilligendienst am Institut Français München absolviert. Seit nunmehr zwanzig Jahren existiert dieses Projekt, das es sich zum Ziel macht, deutsche Kinder und Jugendliche an den Schulen mithilfe von Muttersprachlern spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

Dass es Cécile, die mit ihrem „France Mobil“ quer durch Bayern tourt, gelingt, bei den jungen Leuten die Freude an der Fremdsprache zu wecken, zeigten die Animationen in den Klassen 7C, 8C, 9C und 10D eindrucksvoll. Trotz der anfänglichen Zurückhaltung konnten die beiden Franzosen die Jugendlichen sehr schnell motivieren und aktivieren.

Und so kämpften beispielsweise in der siebten und achten Klasse die Teams begeistert gegeneinander, wenn es darum ging, einfach erschließbare französische Wörter möglichst schnell ihren Bildkarten zuzuordnen. In der neunten und zehnten Jahrgangsstufe galt es, aus aktuellen französischen Hits bestimmte Informationen herauszuhören.

Mit ihrer offenen und sympathischen Art gestalteten die beiden Animateure unter Zuhilfenahme von Gestik und Mimik die Unterrichtsstunden komplett in der Fremdsprache. Eine Tatsache, die besonders die jüngeren Französischschülerinnen und -schüler positiv überraschte.

Ins Deutsche wurde nur ganz am Ende der jeweiligen Unterrichtsstunde gewechselt, als Cécile und François von ihren persönlichen Erfahrungen im (ehemals) fremden Land erzählten und die Französischschülerinnen und -schüler zur Teilnahme an den verschiedenen europäischen Austauschprogrammen ermunterten. Denn nur, wenn möglichst viele junge Menschen sich offen gegenüber anderen Kulturen zeigen und vielleicht sogar einen längeren Auslandsaufenthalt wagen, kann Europa weiter zusammenwachsen. „Merci beaucoup“ und „au revoir“ hieß es am Ende des interessanten sowie abwechslungsreichen Tages.

 

Lucia Garhammer

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