La classe 9C à Paris

„Kann ich mich nach drei Jahren Französischunterricht überhaupt schon verständigen?“ –  diese und viele weitere Fragen galt es für 19 motivierte Schülerinnen und Schüler der Klasse 9C, begleitet von Frau Miller und Frau Garhammer, auf ihrer Studienfahrt nach Paris zu beantworten.

Und so machte sich am Morgen des 27. März die gut gelaunte Truppe auf, um die Hauptstadt des Nachbarlandes zu erkunden. Nach einer kurzweiligen Fahrt mit dem Regionalzug und dem französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV erreichte die Klasse am späten Nachmittag den Pariser „Gare de L’Est“, von wo aus es mit der U-Bahn in die stilvolle Jugendherberge nahe des Triumphbogens ging. Doch trotz der anstrengenden Fahrt brachen die Passauer schon kurz nach Bezug der Zimmer zum Triumphbogen auf und erholten sich bei einer Pizza auf den „Champs-Elysées“ von den Strapazen der Reise. Ein Highlight an diesem ersten Abend war sicherlich der Besuch des Wahrzeichens der Weltstadt, des Eiffelturmes.

Diesem beeindruckenden Monument folgten in den nächsten Tagen viele weitere. So durften auf dem Programm zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Kathedrale von Notre Dame, Sacré-Coeur mit dem lebhaften Treiben im Künstlerviertel Montmartre, der Louvre mit der weltbekannten Mona Lisa oder das Schloss von Versailles nicht fehlen. Ein besonderes Highlight der Reise stellte ein Besuch der Partnerschule, dem „Collège Gerard Philipe“ in Massy, dar. Nach dem langen Briefkontakt war nun endlich ein echtes Kennenlernen möglich. Bei der Führung durch die französische Schule, dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine und sportlichen Aktivitäten boten sich viele Gelegenheiten, Berührungsängste abzubauen und Vergleiche zwischen den Schulsystemen zu ziehen. Neben all diesen kulturellen Aktivitäten blieb jedoch auch genügend Zeit, das Shoppingangebot der französischen Hauptstadt wahrzunehmen oder im „Jardin de Luxembourg“ bzw. den „Tuileries“ das frühlingshafte Wetter auszunutzen.

Nach einer ereignisreichen Woche machte sich die Passauer Gruppe am Freitag glücklich und  zufrieden wieder auf nach Hause – voller positiver Eindrücke und in dem Wissen, eine wunderschöne, lebendige Stadt besucht zu haben, in der man mit den eigenen Fremdsprachenkenntnissen durchaus über die Runden kommt.

Lucia Garhammer

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