Tag der Gemeinschaft – Mit Muffins helfen

Mit Muffins helfen

Schüler backen 2100 Muffins–Spende an UNICEF

1000 Muffins für einen Euro wollten die Schüler der Passauer Dreiflüsse-Realschule verkaufen – über 2100 haben sie letztendlich mit in die Schule gebracht. Knapp 1700 Euro sind bei der Aktion bisher mit 1500 verkauften Muffins zusammengekommen. Der Rest, da ist sich die Schulgemeinschaft sicher, wird auch noch verkauft. Das Geld geht an die Hilfsorganisation UNICEF. „Jeder sollte die Möglichkeit haben zu helfen“, erklärte Lehrerin Susanne Riederer, Initiatorin der Aktion.

Also: entweder Muffins backen oder für einen Euro einen kaufen. „Sie haben sich wahnsinnig viel Mühe gegeben“, freute sich die Lehrerin. 200 Cupcakes habe außerdem Stephan Greindl vom gleichnamigen Café gespendet. Die Schüler verkauften Muffins, zum Abschluss fand eine Versteigerung statt. Die war „genial“, berichtete Susanne Riederer. Das Höchstgebot: 50 Euro für einen Karton voller Cupcakes. „Die Schüler und Schülerinnen und auch die Lehrkräfte haben hier mit Feuereifer geboten.“

Es waren die Entwicklungen in der Ukraine, die Susanne Riederer zur Muffin-Aktion inspiriert haben. „Wir haben Schüler aus verschiedenen Ländern“, sagte sie. „Woher sie kommen, spielt aber keine Rolle. Wichtig ist, dass das Zusammenleben funktioniert.“ Mit den Spendengeldern will die Schule der Ukraine helfen. Das Geld geht an die UNICEF, in der auch Riederer ehrenamtlich aktiv ist.

Wir sind froh um jeden Euro“, sagte Jürgen Karl von der Passauer Arbeitsgruppe. In der Ukraine seien 140 UNICEF-Mitarbeiter aktiv. „Sie zu unterstützen sehen wir als unsere Aufgabe an.“ Manche der Mitarbeiter seien selbst auf der Flucht, aber es seien vor Ort noch Aktivitäten durchführbar. Über die Aktion freut sich auch Schulleiterin Marion Katzbichler: „Heute ist unser ‚Tag der Gemeinschaft‘. Er soll soziale Kompetenzen stärken.“ Außerdem sei es der Schule wichtig, sozial engagiert zu sein. Das Motto der Schule ist „Miteinander, füreinander“ – „und das gilt auch für die Kinder im Kriegsgebiet“, sagte die Schulleiterin.

PNP vom 11.03.2022

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