Flohmarkterlös der 8. Klässler gespendet – Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung: Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Dreiflüsse-Realschule Passau haben gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Alexandra Gastinger und Karin Fuchs auch in diesem Jahr ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt. Mit einer Spende von 250 Euro unterstützen sie den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser – ein Projekt, das Menschen in ihrer schwersten Lebensphase noch einmal ein Lächeln schenkt. Der besondere Krankenwagen erfüllt letzte Wünsche von Menschen, die unheilbar oder lebensverkürzend erkrankt sind. Ob ein Ausflug an einen Lieblingsort, ein Treffen mit geliebten Menschen oder einfach ein paar Stunden außerhalb des Krankenbetts – es geht um Momente, die unbezahlbar sind. „Es ist schön zu wissen, dass wir dazu beitragen können, jemandem einen letzten Wunsch zu erfüllen“, sagt eine beteiligte Schülerin.
Die Spende stammt aus einer Aktion beim Sommerfest des vergangenen Schuljahres. Mit viel Begeisterung organisierten die Jugendlichen das Geschicklichkeitsspiel „Entenfischen“, bei dem Besucher tolle Preise wie Bücher, Spielsachen oder Taschen gewinnen konnten, die zuvor von der Schulfamilie gespendet worden waren. Bei der Scheckübergabe an Anna Hoffmann und Max Lehné von den Maltesern betonte Schulleiterin Marion Katzbichler, wie wichtig ihr die Unterstützung lokaler Organisationen sei: „Es ist ein Herzensanliegen, dass wir gemeinsam Menschen helfen, die unsere Unterstützung dringend brauchen.“ Auch die Schirmherrin des Projekts, Kathi Gruber, zeigte sich bewegt: „Dank solcher Aktionen rückt die Anschaffung des Herzenswunschkrankenwagens immer näher. Jede Spende bedeutet Hoffnung und Menschlichkeit.“ Anna Hoffmann ergänzte: „Für die Menschen, die wir begleiten, sind diese letzten Wünsche oft von unschätzbarem Wert. Sie schenken ihnen und ihren Familien kostbare Erinnerungen. Jede Spende bringt uns diesem Ziel ein Stück näher – und dafür sind wir unendlich dankbar.“ Die Aktion steht ganz im Zeichen des Schulmottos „Miteinander – füreinander, weil die Zukunft zählt“. Die Schülerinnen und Schüler zeigen damit, dass gelebte Solidarität und Mitgefühl nicht nur Worte sind, sondern konkrete Taten, die Hoffnung schenken.
Karin Fuchs

