Theater „Wunschpunsch“

Ein Märchen über die geplante Zerstörung der Welt

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende

Schurken gibt es viele auf der Welt – Professor Beelzebub Irrwitzer gehört jedoch zu den gefährlichsten seiner Zunft. Sein großes Ziel besteht darin, das Leben der Natur, der Menschen und Tiere zu zerstören. Mit dem Herrn der Hölle hat der Professor einen Vertrag abgeschlossen, bis zum Ende des Jahres sein Soll zu erfüllen. Da es schon Silvesterabend ist, sieht sich der Professor in einer ausweglosen Situation. Die letzte Chance liegt im Rezept eines „Wunschpunsches“, den er aber nur mit seiner Tante, der Geldhexe Tyrannia Vamperl, anrühren kann. Wenn sich die Macht der fehlgeleiteten Wissenschaft mit der Macht des Geldes vereint, wer kann da die Welt noch retten? Vielleicht ein Rabe und ein Kater, die Spione des Hohen Rates der Tiere sind?

Diese spannende Geschichte des Schriftstellers Michael Ende konnten die Schüler der fünften und sechsten Klassen der Dreiflüsse-Realschule Passau sowie die Viertklässler der Grundschule St. Anton in der Turnhalle der Grundschule hautnah in Form eines Theaterstücks erleben. Zur Aufführung gebracht wurde der „Wunschpunsch“ von der Neuen Werkbühne München, unter der Leitung von Herbert Müller. Mit einem sehr anschaulich gestalteten Bühnenbild und zur Spannung wesentlich beitragenden Ton- und Lichteffekten gelang es dem Ensemble, die kleinen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, die ihre Begeisterung mit einem kräftigen Applaus zeigten.

Sylvia Stadler

  

Osteraktion

Bei der diesjährigen Osteraktion sammelten die SPRINT-Schüler Arta Gjini, Lena Palasti, Evlin Mohamad, Sara Rakic, Noel Banyai und Isam Alasaad zusammen mit der Schulfamilie über 300 Osterhasen, die am Donnerstag, 22.03.2018, unter den Schülern und Lehrern versteigert wurden oder aber zum Verkauf standen. Der Erlös von 513,70 Euro konnte direkt an den Leiter des UNICEF-Büros in Passau, Claus Schönleber, übergeben werden. Die SRPINT-Klasse erfuhr bei einem kurzen Vortrag der UNICEF-Hochschulgruppe zudem, was UNICEF eigentlich bedeutet (United Nations Children’s Emergency Fund [Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen]).

Diese Aktion kam bei allen Beteiligten gut an, Dutzende Schüler konnten einen leckeren Osterhasen erstehen und gleichzeitig anderen Kindern in Kriegsgebieten helfen. Laut Claus Schönleber bekommt man z. B. für 8,- Euro einen Schulrucksack mit Schulmaterialien und einem Brett als Ersatztisch oder 300 Tütchen mit Mikronährstoffpulver, das Kindern in Notsituationen das Leben retten kann.

Aufgrund des großen Erfolgs plant unsere Schule eine regelmäßige Koope- ration mit UNICEF. Noch in diesem Schuljahr wird ein Team der UNICEF-Hochschulgruppe Passau die Aktion „#sprayforpeace“ mit einer Schüler- gruppe durchführen.

Ich möchte mich noch einmal bei allen Schülerinnen und Schülern bedan- ken, die sich an unserer Osteraktion beteiligt haben.

Susi Riederer

Europa macht Schule

 

„Europa macht Schule“ bringt Realschülern das ferne Moldawien näher.

 Europa konkret und lebendig werden zu lassen, ist Ziel des Programms „Europa macht Schule“. Dabei sind Gaststudierende aus ganz Europa eingeladen, eine deutsche Schulklasse zu besuchen und Europa ins Klassenzimmer zu holen. Mit Moldawien hat die Passauer Gaststudentin Mihaela Andries ein für uns bisher völlig fremdes Land ins Klassenzimmer der 6b geholt. Als Minibotschafterin hat Frau Andries naturräumliche, kulturelle, geschichtliche und gesellschaftliche Besonderheiten Moldawiens anschaulich vorgestellt. Mit ihr hatten die jungen Realschüler die Möglichkeit, im Geographieunterricht ein fremdes europäisches Land aus einer ganz persönlichen Perspektive kennen zu lernen. Neben Sprachspielen, Rätseln und der Plakatgestaltung hatten die Sechstklässler am „Hora“-Tanzen sicherlich den meisten Spaß. Nachdem dieser traditionelle Kreistanz mehrmals im Video beobachtet wurde, gelangen einzelne Schrittfolgen im Pausenhof schon recht gut. Mihaela Andries war sich nach Ablauf des Projektes sicher: „Die Kinder wurden für die Vielfalt Europas sensibilisiert.“ Und viele Schüler würden sich darüber freuen, im nächsten Schuljahr ein weiteres europäisches Land näher kennen zu lernen.

Karin Fuchs

Robotik 2018

 „3 River Robs“ bei der Robotik Meisterschaft der Realschulen in Bayern

Vergangene Woche fand der Regionalentscheid Niederbayern der Robotik-Meisterschaft der Realschulen in Bayern statt. Bei diesem Wettbewerb müssen die von den Schülerinnen und Schülern programmierten Lego-Roboter gestellte Aufgaben bewältigen. Dieses Jahr war der Austragungsort bereits zum zweiten Mal die Johann-Simon-Mayr-Schule Staatliche Realschule Riedenburg, wo sich sechzehn Robotik-Teams der niederbayrischen Realschulen dem Vergleich stellten. Auch vier Schüler der Dreiflüsse-Realschule Passau traten an.

Schon einige Monate im Voraus haben sich die Schüler auf den Wettbewerb vorbereitet. Vorort mussten sie das Programm ihres Lego-Roboters noch auf die neuen Lichtverhältnisse anpassen und nutzten dafür die gesamte Testphase.
Das Team mit Andreas Esskuchen, Beno Diermair, Nico Mauerer und Thomas Nigl belegte beim Einsteiger-Wettbewerb einen respektablen elften Patz. Ihr Roboter musste entlang einer s-förmigen schwarzen Linie fahren und Steine mit unterschiedlichen Farben einsammeln, bzw. liegen lassen.

 

Die Schüler der Realschule aus Passau, die alle die sechste Jahrgangsstufe besuchen, freuen sich bedingt durch das durchaus positive Resultat, schon auf den Wettbewerb im Schuljahr 2018/2019, und wollen bei ihrer zweiten Teilnahme mit vielen neuen Ideen eine noch bessere Positionierung erreichen.

Alexandra Gastinger

Englandfahrt 2018

Auf nach England!

Die Vorfreude der Achtklässler der Dreiflüsse-Realschule war in den Wochen nach den Weihnachtsferien stetig gewachsen, und endlich war kurz vor den Osterferien endlich der Moment der Abreise gekommen: Fünfzig Schülerinnen und Schüler durften mit ihren Englischlehrkräften nach Südengland, um in einer Woche Land, Leute und natürlich besonders die englische Sprache zu erleben.

So sahen die Schüler in den nächsten Tagen die wunderschöne und hippe Seestadt Brighton, die atemberaubenden Felsen der Kreideklippen „Seven Sisters“, die Hafenstadt Portsmouth und die Metropole London. Auch abseits des anregenden Besichtigungsprogramms der Studienfahrt war es spannend – beim Abendessen und Frühstück in englischen Gastfamilien konnte das Schulenglisch erprobt werden. Einig waren sich die Schüler am Ende der Fahrt: England is worth visiting!

 

Projekt Geschichte/Kunst „Sarkophag“

„Im Land der Pyramiden“ – Fächerübergreifendes Projekt der Klasse 6 b in Geschichte und Kunst

Im Geschichtsunterricht hat die Klasse 6b das Thema Ägypten behandelt. Der Kunstunterricht baute anschließend darauf auf, indem hier in 2er-, 3er- und 4er-Teams Sarkophagmodelle geschaffen wurden. Der Sarkophag ist ein Steinsarg. Wörtlich aus dem Lateinischem übersetzt bedeutet Sarkophag „Fleischfresser“.

Im Kunstunterricht ging es hauptsächlich nur um die Gestaltung der äußeren Erscheinung eines solchen „Fleischfressers“. Im Geschichtsunterricht arbeiteten die Gruppen an den Grabbeigaben. Neben Schmuck findet man in den Sarkophagen sehr viel Infomaterial in Form von Schriftrollen, Pyramiden und vielen weiteren kleinen Kunstwerken, die Ägypten das Reich der Pyramiden genauer beschreiben.

Im Geschichtsunterricht wurden die zuvor gemeinsam ausgearbeiteten Projekte jeweils von den Teams vorgestellt: So berichteten die ägyptischen Pyramidenbauer ausführlich von ihren Tätigkeiten und veranschaulichten das Ganze mit ihren Sarkophagen.

Ihr habt mit eurer Klasse Sarkophage gebaut und darin für den Geschichtsunterricht ein Referat über Ägypten präsentiert. Woher habt ihr eure Ideen?

Zuerst haben wir es in der Gruppe besprochen, dann haben wir auch viel im Internet und in den Kunstbüchern gefunden. Das Material und die Informationen haben wir alle mitgenommen und ausgewählt.

Wie sind eure Sarkophage denn entstanden?

Als erstes haben wir aus Graupappe und Klebestreifen die Grundform des Sarkophags gebaut. Diese wurde dann mit Goldspray besprüht. Mit Pappmache haben wir die Form der Totenmasken auf den Deckel des Sarkophags aufgebaut. Nachdem die Totenmaske ganz trocken war haben wir mit der farbigen Gestaltung der Masken begonnen. Die ganze Gruppe malte die Totenmaske mit den typischen Farben Blau, Schwarz und Gold an.

Das war aber nur der Anfang, wie ging es weiter?

Wir haben dann wieder gemeinsam in der Gruppe überlegt, wie wir den Sarkophag innen gestalten. Wir haben die wichtigsten Informationen auf Karten geschrieben. Manche von unserer Klasse machten auch Schriftrollen, oder versteckten die Informationen in Faltpyramiden. Auch Sand, Watte oder Bilder aus dem Internet sind in vielen Sarkophagen zu finden. Unter anderem auch Mumien.

Ihr wart auch bei den Grabbeigaben richtig kreativ. Hat das lange gedauert bis ihr die Ideen hattet?

Nein eigentlich nicht, wir haben uns immer schnell entschieden ob das gut ist oder nicht, weil wir auch viele Ideen hatten.

Es hört sich an, als ob ihr richtig Spaß gehabt habt.

Ja, dieses Projekt hat richtig Spaß gemacht, obwohl es sehr lange gedauert hat den Sarkophag zu basteln und mit Infomaterial zu füllen.

 Alexandra Gastinger/Manuela Wünschl

Drogenvortrag 2018

Keine Macht den Drogen

Am Dienstag, den 06.Februar, besuchten alle Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Dreiflüsse-Realschule Passau einen Vortrag zum Thema „Drogen und Sucht“ im hauseigenen Medienraum. Herr Kern, Polizist der Kriminalpolizei Passau, klärte die Jugendlichen mit viel Engagement, Ernsthaftigkeit und vor allem höchst authentisch über jegliche Art der legalen und illegalen Drogen und Suchtmittel auf. Auf äußerst kurzweilige und spannende Art und Weise Verbrand er dabei Fachliches mit eigenen Erfahrungen, die er in seinem Beruf als Drogenfahnder und insbesondere als ehemaliger „Undercover-Agent“ im Drogenmilieu sammelte.

Die Schülerinnen und Schüler hörten in diesen zwei Schulstunden gebannt seinen Ausführungen zu und waren nicht selten entsetzt, als der Experte vor allem auf die schädlichen und teils verheerenden Auswirkungen verschiedenster Drogen und Suchtmittel hinwies. Als zum Ende der Präsentation noch ein Video der amerikanischen Polizei über den körperlichen Verfall von Drogenabhängigen gezeigt wurde, bleib vor Entsetzen kein Mund mehr geschlossen.

Unter all den Informationen, die der Referent stets für unsere 8-Klässler verständlich und lebensnah präsentierte, baute er auch eine neue Form der Sucht in den Vortrag ein: Die Internet- und PC-Spiele-Sucht. Diese äußerst aktuelle Art der Abhängigkeit sollte „auf keinen Fall unterschätzt“ werden.

Wahlfach Golf

Golf als Wahlfach etabliert sich

Zum zweiten Mal konnte sich eine Golfgruppe der Dreiflüsse Realschule von diesem faszinierenden Sport mit all seinen Kniffs und Feinheiten begeistern lassen. Auch heuer übernahm der Clubmanager und „Professional Trainer“, Jochen Ziffels selbst die Übungseinheiten auf der Clubanlage in Fürstenzell. Wie bereits im Vorjahr zeigten die Teilnehmer/innen große Begeisterung und Eifer im Umgang mit der komplexen Technik und dem manchmal doch „verflixten“ kleinen weißen Ball.

Besonders schön anzusehen waren die Fortschritte bei allen Jugendlichen. Auch beim Golf, wie in so vielen Sportarten, kristallisierten sich für die einzelnen Schüler bestimmte Lieblingsschläger bzw. – distanzen schnell heraus. Nicht nur die außergewöhnlich guten Wetterverhältnisse, sondern auch die sich vorbildlich verhaltenden Schüler/innen, sorgten für ein speziell gutes Gelingen dieses Angebotes.

Daniel Brandstetter

Stadtmeisterschaft Fußball 2017/2018

Bei den diesjährigen Fußball-Stadtmeisterschaften bei den Jungen sorgten insgesamt 5 teilnehmende Mannschaften für ein tolles Turnier. In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2002-2004) holten die Jungs der Dreiflüsserealschule Passau, unter der Leitung von Sportlehrer Sebastian Lang, wie auch im vergangenen Jahr den Titel. Das spannende Finale gegen die jungen Männer vom Auersperg Gymnasium entschied Mitte der zweiten Halbzeit Leon Angerer mit einem perfekt getimten Heber aus ca. 40 Metern. Ungeschlagen beendeten die Realschüler somit den Stadtentscheid und ziehen erwartungsvoll ins Regionalfinale im Frühjahr 2018 ein.

Der Arbeitskreis Sport Passau Stadt, vertreten durch Kreisobmann Daniel Brandstetter wünscht beiden Siegern viel Erfolg bei den weiteren Turnieren auf Regional- und vielleicht ja auch Bezirksebene und bedankt sich bei allen Beteiligten für die sportlich fairen Wettkämpfe.

Für einen absolut reibungslosen Ablauf auf dem Platz sorgten die erfahrenen und zu jederzeit souverän agierenden Schiedsrichter Johann Aumeier, Hans Schriefer und Bernhard Enzesberger. Spezieller Dank gebührt auch dem Platzwart Herrn Einberger, der die Sportstätte immer in einen optimalen Zustand bereithält.

Das Stadtfinale für die Jüngsten (Jahrgang 2006-2008) wird im kommenden Frühjahr ausgespielt.

Das Siegerteam bei den Jungen II der Dreiflüsse-Realschule Passau mit von links Kreisschulobmann Daniel Brandstetter, Schiedsrichter Johann Aumeier, dem betreuenden Sportlehrer Sebastian Lang und Schiedsrichter Bernhard Enzesberger
(Foto: Jagode) 

Gesundheitstag AOK – Besuch Laura Dahlmeier

Olympisches Treffen mit Gold-Laura
Schüler der Realschule messen sich mit der Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier

Ein Treffen der besonderen Art erlebten die Jungen der Klasse 9a unsere Realschule. Auf Einladung der AOK Passau durften sie Laura Dahlmeier, Deutschlands momentan erfolgreichste Biathletin, hautnah erleben.

Doch auch die Ausnahmesportlerin war sichtlich angetan vom lautstarken Empfang unserer Schüler, die extra im Spalier standen. Nach einer Begrüßung durch den Direktor der AOK Günter Schober, der stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa und OB Jürgen Dupper, wurde der Schülerin Veronika Bauer und dem Schüler Christoph Schubert eine besondere Ehre zu teil. In einem lustigen Fünfkampf mit Geschicklichkeitsspielen traten Sie zusammen gegen fünf weitere Teams an. Auch wenn das Zweierteam Dahlmeier / Ludwig standesgemäß den Wettbewerb aus den Disziplinen Dosenwerfen, Eierlauf, Frisbee, Bauklötze erklären und Türme stapeln für sich entschied, zeigte die Olympiasiegerin deutlich, worum es ihr bei dem Besuch in Passau ging: „Jeder kann was tun für sich und seine Gesundheit, wenn er von der Couch aufsteht und sich mit Spaß bewegt.“

Im anschließenden „Meet & Greet“ ließen es sich unsere Schüler nicht nehmen, ein persönlich signiertes Autogramm oder ein gemeinsames Foto mit der Biathletin zu bekommen. In ihrer natürlich-sympathischen Art hatte sie dabei den einen oder anderen lustigen Spruch für ihre Fans parat.

Auch Schulleiter Andreas Schaffhauser zeigte sich vom Treffen mit der Olympiasiegerin und siebenfachen Weltmeisterin angetan, war es doch bereits neben Felix Wimberger der zweite „weltmeisterliche Besuch“ innerhalb eines Schuljahres.

Sebastian Lang

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