Schulstart 2018

Schulstart mit neuen Gesichtern

Gelungener Schulstart an der Dreiflüsse-Realschule Passau

Für 65 Schülerinnen und Schüler war der erste Schultag an der Dreiflüsse-Realschule Passau ein Tag voller Neuerungen: neue Schule, neue Lehrer, neue Mitschüler und auch neue Unterrichtszeiten.

Schulleiter Andreas Schaffhauser begrüßte zusammen mit den jeweiligen Klassenleitern der drei 5.Klassen sowie den Freizeittutoren die Neuankömmlinge und ihre Eltern in der Mensa „kostbar“. Hierbei erhielten die „Neuen“ auch gleich ihr Willkommensgeschenk – eine Sammelmappe mit Name und Schullogo sowie ein schuleigenes Hausaufgabenheft.

Nachdem sich die einzelnen Klassen mit ihren Klassenleitern Katrin Rabenbauer, Sylvia Stadler und Martin Handlos in ihr neues Klassenzimmer zurückgezogen hatten, wurde den Eltern der Abschied noch mit Kaffee und Kuchen versüßt, wobei man sich besser kennenlernen und austauschen konnte.

Doch nicht nur für die Fünftklässler war alles neu, auch acht neue Lehrkräfte, die bereits am Montag im Rahmen der Schulanfangskonferenz herzlich begrüßt wurden, traten zum ersten Mal ihren Dienst in Passau an:

Neu im Team sind Katrin Rabenbauer (M/D/Ethik),  Josefa Scheifl (D/Geo), Marion Weiherer (D/G), Corinna Löffler (D/KR), Maria Reif (D/KR), Tobias Trauner (M/C), Andreas Zillner (M/E) sowie Andreas Michl (M/Ph).

Ebenso kehren Sabine Baumgartner sowie Katharina Moser nach ihrer Elternzeit und Ulrike Schilling wieder zurück an die Schule.

Auch in diesem Jahr ist die Schülerzahl auf einem erfreulich hohen Niveau konstant geblieben. Im Schuljahr 2018/19 besuchen knapp 500 Schülerinnen und Schüler die Dreiflüsse-Realschule. Dem daraus resultierenden Lehrerstundenbedarf wurde durch eine gute Personalzuweisung von Seiten des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus Rechnung getragen, sodass das neue Schuljahr ideal starten konnte.

Astrid Gibis

hintere Reihe: Andreas Schaffhauser (Schulleiter), Ulrike Schilling (Sp/B),

Tag der Ehrungen 2018

Dreiflüsse-Realschule Passau übergibt wieder
Spendengelder an die Leukämiehilfe e.V.

Wie in den vergangenen Schuljahren wurden auch im Schuljahr 2017/2018 am letzten Schultag zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen schulischen Leistungen, die sie im zurückliegenden Schuljahr erbracht haben oder für ihr besonderes soziales Engagement innerhalb der Schulfamilie ausgezeichnet. Schulleiter Andreas Schaffhauser und seine Stellvertreterin Marion Katzbichler sowie die zuständigen Lehrkräfte zeichneten mit Urkunden und Gutscheinen in verschiedenen Kategorien einzelne Schüler aus. Neben hervorragenden sportlichen Leistungen bei den Bundesjugendspielen und bei den SAGs (Schülerarbeitsgemeinschaften) Fußball und Triathlon konnte die Schulleitung auch die Besten beim Schülerleistungsschreiben ehren. Ebenso wurde den Streitschlichtern, den Schülerlotsen, den Lesepaten und den Schulsanitätern für ihr soziales Engagement gedankt. Die Schauspieler der Theatergruppe, die Mitglieder des Chors und der Schulband sowie das Team vom Schulfernsehen Peng TV,  erhielten ebenfalls einen donnernden Applaus für ihren Einsatz während des gesamten Schuljahrs.

Die Klassenbesten, darunter die Schulbeste Katharina Mautner aus der Klasse 9c mit dem sagenhaften Schnitt von 1,14 sowie Elisa Höfl mit 1,18 (Klasse 6b) und Tim Geier mit 1,22 (Klasse 5a), konnten sich über einen Kinogutschein im Wert von 10 € freuen. Getreu dem Schulmotto „Miteinander, füreinander – weil die Zukunft zählt“ stellte den Höhepunkt der Veranstaltung die Scheckübergabe an die Leukämiehilfe dar. Wie schon die Jahre zuvor hat die Schulgemeinschaft der Dreiflüsse-Realschule Passau einen Sozialen Tag veranstaltet, bei dem die Schülerinnen und Schüler in Form eines Sponsorenlaufes bzw. sozialer Tätigkeiten Geld erlaufen bzw. erarbeitet haben. Somit konnte eine stolze Summe von 1500 Euro an Frau Huber für die Leukämiehilfe in Form eines Schecks übergeben werden. Außerdem nutzte man die Veranstaltung auch dazu, sich von Mitgliedern des Kollegiums zu verabschieden. So sprach die Schulleitung dem gesamten Studienseminar, den Einsatzreferendaren Frau Friedberger, Frau Sinnhuber und Frau Smolka Dank aus und wünschte ihnen für die Zukunft viel Glück und Erfolg. Auch bei Lehrkräften, die seit einem oder mehr Jahren fest zur Schulfamilie gehörten, Frau Westiner, Frau Becker, Frau Loibl, Frau Fesl, Herrn Garhammer und Herrn Schwarz, mussten sich Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Kollegium und die Schulleitung mit Bedauern verabschieden.

Marion Katzbichler

Soccer Cup/Sommerfest 2018

Sommerfest an der Dreiflüsse-Realschule Passau
Gute Stimmung und Feierlaune bei bestem Wetter 

Die Schulfamilie der Dreiflüsse-Realschule Passau feierte ihr alljährliches Schulfest dieses Jahr bei Sonnenschein und besten Temperaturen. Dem Sommerfest vorangegangen war bereits im Vormittag der etablierte Sparda-Soccer-Cup, an dem alle benachbarten Schulen mit Jungen- und Mädchenmannschaften im Soccer-Court um den Fußballtitel kämpften. Um 16.00 Uhr ging es dann offiziell mit dem Schulfest lost. Den Auftakt der gelungenen Veranstaltung bildete der Chor, der den Schulsong „Miteinander, füreinander – weil die Zukunft zählt“ und einige weitere Lieder aus seinem Repertoire zum Besten gab. Dem musikalischen Auftakt folgte die Begrüßung durch Schulleiter Andreas Schaffhauser, der sich über die zahlreichen Besucher freute und den Gästen das Programm vorstellte. Erstmalig und ein absolutes Highlight bot sich den Zuschauern bereits um 16.30 Uhr durch die Tanzschule Dancevolution, bei denen die Tänzerinnen und Tänzer, darunter auch einige Realschüler der Dreiflüsse-Realschule, ihr Können zeigten. Die Zuschauer waren begeistert und ließen sich von den heißen Rhythmen mitreißen. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass die Tanzschule ab dem kommenden Schuljahr eine Kooperation mit der Realschule eingeht und am Nachmittag Tanzkurse für alle interessierten Schülerinnen und Schüler anbietet. Nahezu alle Klassen boten Aktionen, wie Kerzen löschen, Torwand schießen, Schnitzeljagd und vieles mehr. Der Elternbeirat ermöglichte eine Tombola mit sensationellen Preisen, wie eine Ballonfahrt der Firma Bayernhimmel Ballonfahrt GmbH und einen Gutschein für eine Wochenendfahrt mit einem Fahrzeug der Firma Röhr. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die Klasse 9d mit ihrer Klassenleitung Sonja Voggenreiter-Winklbauer und Petra Anetsmann sowie dem Förderverein der Realschule versorgten die Gäste mit Kaffee und Kuchen, die SMV ließ zusammen mit ihren Verbindungslehrern Herrn Schröder und Herrn Zachereder den Grill unter den aufgebauten Pavillons glühen und die Lehrerschaft sorgte für die Getränke. Neben Grillwürstchen, Fleisch, Salaten, Kuchen boten diverse Klassen Cocktails, Waffeln, Schokofrüchte und Crêpes an. Auf den dafür aufgebauten Bänken und Tischen konnte man diese kulinarischen Köstlichkeiten im Pausenhof genießen und den Klängen des Chors und der Schulband lauschen. Ein weiteres Highlight war auch dieses Jahr wieder die Rock’n Roll-Einlage der Rocking-Kids des ASV Ortenburg. Mit schmissiger Rock’n Roll Musik und Akrobatikeinlagen begeisterte die Truppe die Besucher. Anschließend wurden die Hauptpreise der Tombola bekannt gegeben.  Um 19.00 Uhr gab das nun schon fest etablierte Bläserensemble, bestehend aus Eltern, Schülern und Lehrern, erneut Einblick in ihr Können. Auch hier waren die Zugaberufe bis weit in die Aula zu hören. Bis 20.00 Uhr feierte die Schulfamilie der Dreiflüsse-Realschule Passau. Auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler nahmen das Fest für ein gemeinsames Treffen zum Anlass.

Marion Katzbichler

Abschlussfeier 2018

„Das Spiel des Lebens“
Abschlussfeier der Dreiflüsse-Realschule Passau

„Jetzt hamas gschafft!“ – Ein erfolgreicher Jahrgang verließ am Freitag mit dem Zeugnis über die Mittlere Reife die Dreiflüsse-Realschule.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit dem Thema „Wachsen“ in der Klosterkirche Niedernburg begab man sich zum prächtigen Rathaussaal, um dort die 67 Schülerinnen und Schüler zu verabschieden.

Eingeleitet mit den Begrüßungsworten von Realschuldirektor Andreas Schaffhauser, ließ es sich anschließend der Oberbürgermeister der Stadt Passau, Jürgen Dupper, nicht nehmen, persönlich seine Glückwünsche zu überbringen. Mit den Worten „Sie haben es!“ zeigte er den Absolventinnen und Absolventen auf, dass nun die erste Grundlage für den weiteren Lebensweg geschafft wurde und animierte sie dazu, dass sie am heutigen Tag die Stadt Passau beben lassen sollen.

Auch der Vertreter des Elternbeirates, Michael Pilzer, fand sehr persönliche Worte. Mit einer Zeitreise zeigte er die vielfältigen Ereignisse der vergangenen Jahre auf. Beginnend mit dem Weihnachtsmusical „Das Jahr an dem Weihnachten auf Freitag den 13. fiel“ in der 5. Klasse bis hin zum heutigen Tag stellte er eindrucksvoll dar, dass das Motto der Dreiflüsse-Realschule gelebte Realität ist.  Darüber hinaus betonte er, dass er während dieser Zeit viele warmherzige Menschen kennengelernt habe.

Nachfolgend blickte Schülersprecher Johannes Kopp auf eine ereignisreiche Schulzeit zurück. Es wurden tolle Ausflüge gemacht, viel gelernt und manch einer konnte sein Hobby auch in der Schule ausüben. Dafür dankte er allen, die daran beteiligt waren.

Die Abschiedsworte von Schulleiter Andreas Schaffhauser stellten den letzten Programmpunkt vor dem für die Absolventen wichtigsten Teil der Feier – der Zeugnisübergabe – dar. Angelehnt an die vergangene Fußballweltmeisterschaft betonte er, dass nun die Qualifikation überstanden sei im „Spiel des Lebens“. Außerdem zeigte er auf, dass die Schule viele Trainingsfelder bot, in denen die Schüler „reifen“ konnten. Mit den wichtigen Tugenden Klugheit, Besonnenheit, Gerechtigkeit und Mut sollen die Absolventen nun die Zukunft gestalten.

Und dann war es soweit: Die Abgänger bekamen ihre lang ersehnten Abschlusszeugnisse überreicht. Zuvor wurden die Jahrgangsbesten – allen voran Veronika Schmelz und Paul Anetsmann jeweils mit der Traumnote 1,0  – ausgezeichnet.

Nach der Übergabe zeigte sich einmal mehr, dass das Schulmotto „Miteinander, füreinander – weil die Zukunft zählt“ an der Dreiflüsse-Realschule von allen mit viel Engagement gelebt wird. Zahlreiche Absolventinnen und Absolventen, die sich weit über den Unterricht hinaus engagiert haben, wurden für ihren Einsatz geehrt. Sie haben das Schulleben an der Dreiflüsse-Realschule – beispielsweise als Schülerlotse oder Tutor –  maßgeblich mitgestaltet und dafür erhielten sie jeweils eine Urkunde sowie eine Rose von den betreuenden Lehrkräften.

Mit den Dankesworten von Schulleiter Andreas Schaffhauser endete der erste Teil des Tages, der musikalisch umrahmt wurde vom Chor sowie dem Studienseminar Musik unter der Leitung von Martina Raab.

Doch das Feiern hatte an diesem Tag noch kein Ende, denn abends ging es im Bürgerhaus Waldkirchen mit einem Galaabend weiter. In schweißtreibenden Tanzstunden hatten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Tänze einstudiert, die sie nun auf dem Parkett zum Besten geben konnten. Organisiert und begleitet wurde das Ganze von der Tanzschule Some Simple Steps.

Astrid Gibis

Mauthausen 2018

„Das Vergessen des Bösen lässt dessen Wiederholung zu“

9. Klassen besuchen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen in den letzten Juliwochen intensiv mit dem Thema „Nationalsozialismus“ auseinandergesetzt hatten, sollte das Schuljahr 2017/2018 mit dem Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Oberösterreich abgeschlossen werden.

Nach einer fast zweistündigen Fahrt in Mauthausen angekommen, wurde zunächst ein Dokumentationsfilm über die Entstehungsgeschichte und das Vorgehen des ehemaligen Konzentrationslagers gezeigt. Mit diesem theoretischen Hintergrundwissen gestärkt, starteten die 9. Klässler im Anschluss eine rund zweistündige Führung durch das Gelände, bei der sie auch Gelegenheit hatten, Antworten auf ihre vielen Fragen zu erhalten.  Zur Besichtigung einer KZ-Gedenkstätte lässt sich wohl kaum ein allgemeingültiges Fazit ziehen, da jeder die Eindrücke für sich persönlich anders erlebt und vor allem erst einmal verarbeiten muss.  Deshalb folgen an dieser Stelle einige Gedanken von Schülerinnen und Schülern aus den 9. Klassen:

„Eigentlich hätte ich gedacht, ich weiß bereits, was damals passiert ist, aber dass es so schlimm war, hätte ich nicht gedacht.“

„Ich finde es sehr schrecklich, wie Menschen so etwas Grausames anrichten und vollziehen konnten.“

„Durch den Rundgang wurde mir bewusst, welch grausame Taten hier passiert sind.“

„Ich finde den Besuch der KZ-Gedenkstätte Mauthausen überaus wichtig, damit so eine Situation wie damals heute nicht mehr passiert.“

„Die Führung war interessant. Geschichten überliefern alles schon schlimm. Doch zu sehen, wie es in Wirklichkeit aussieht, ist noch viel schlimmer. Für mich ist es unvorstellbar, wie ein Mensch mit einem anderen Menschen so grausam umgehen kann.“ 

„Ein Ort des Schreckens. An jeder Ecke ist mindestens ein Mensch gestorben. Ich kann die Grausamkeit von damals nicht verstehen. Einfach scheußlich! Und dass niemand reagiert hat, sondern einfach alle weggesehen haben, finde ich furchtbar. Ich weiß zwar nicht, wie ich damals selbst gehandelt hätte, aber irgendwas hätte man doch unternehmen können. Und wenn nichts Großes, dann doch wenigstens eine Kleinigkeit!“

„Der Besuch der KZ-Gedenkstätte hat mich emotional sehr berührt.“

 

 

 

 

Martina Loibl

Abschlussstreich 2018

Am Freitag den 13.Juli war es wieder soweit: die Zehntklässler der Dreiflüsse-Realschule Passau veranstalteten den traditionellen Abschlussstreich.

Zum Organisations- bzw. Vorbereitungsteam dieses Jahr gehörten in diesem Jahr Tamara Savic (10 c), Veronika Schmelz (10 c), Lena Köck (10 a), Julian Penzenstadler (10 c) und Antonia Schmalz (10 a).

Die Fünf bauten in ihren Abschlussstreich Klassiker, wie einen Karaoke-Kontest, bei dem die Lehrer beispielsweise „My heart will go on“ (performt von Fr. Westiner und Hr. Lang) oder „Barbie Girl“ (performt von Hr. Zachereder und  Hr. Siegert) vorsingen mussten/durften :), sowie ein Schubkarrenrennen und einen Taste-Test ein. Natürlich wurden die Lehrkräfte auch auf ihre Sportlichkeit bei einem äußerst schwierigen Parcours getestet, bei welchem Hr. Schwarz, Hr. Handlos und Fr. Fesl mit ihrer Schnelligkeit punkten konnten.

Das Motto des Abschlussstreiches lautete „Germany´s next top class“, da jeweils acht Lehrkräfte für den Sieg der 10 a, 10 b oder der 10 c kämpften und dabei bei jedem Spiel versuchten, möglichst viele Punkte zu holen. Den 1. Platz erhielt schließlich die 10 a, der 2. Platz wurde von der 10 b erreicht und den 3.Platz (aber unsere Sieger der Herzen <3) belegten die Lehrer der 10 c.

Sowohl unsere Lehrer, als auch das Publikum und die Moderatoren der 10ten Klassen hatten viel Spaß und bildeten nach einer Tanzeinlage des Lehrerkollegiums am Ende der Veranstaltung noch eine lange Polonaise zu dem Schulsong der Dreiflüsse-Realschule Passau.

Ein früheres Unterrichtsende um 12.00 Uhr begeisterte zusätzlich alle Schüler/-innen.

Zuletzt möchte ich mich noch auf diese Weise bei den fünf oben genannten Organisatoren für ihre tolle Vorbereitung und Ausführung des Abschlussstreiches 2018 bedanken!

Veronika Schmelz, Johannes Kopp

Theaterabend 2018

„Freche Jungs“ beim Theaterabend der Dreiflüsse-Realschule
Schauspielschüler unterhalten ihr Publikum mit
Max, Moritz und Pinocchio bestens

Tolle schauspielerische Leistungen versprach Andreas Schaffhauser, Schulleiter der Dreiflüsse-Realschule Passau, bei seiner Begrüßung zum Theaterabend, an dem gleich zwei Schulspielgruppen ihre Jahresarbeit zum Besten gaben. Neben Eltern, Schülern und Kollegen hieß er besonders die Ehrengäste willkommen. Ein ausdrücklicher Dank galt Rosa Hansbauer, Rektorin der Grundschule St. Anton und Hausherrin der Spielstätte, für die gute Zusammenarbeit.

Zunächst präsentierte die 14-köpfige Talentklasse „Theater“ der 5. Jahrgangsstufe Szenen aus „Max und Moritz“ nach Wilhelm Busch zu der Musik des österreichischen Komponisten Alexander Blechinger. Mit erstaunlicher Präzision und verblüffender Leichtigkeit stellten die Schüler die allseits bekannten Streiche der beiden Lausbuben als Schattentheater nach. Vor den farbigen Bühnenbildern nostalgischer Zeiten entwickelte sich ein rasantes Geschehen um die Hauptfiguren des Kinderbuchklassikers. So wurden unter anderem kunstvoll die Hühner der Witwe Bolte geklaut, Maikäfer im Bett von Onkel Fritz versteckt sowie eine Lücke in die Brücke vor Meister Böcks Haus gesägt. Und als im Spiel von Licht und Schatten plötzlich täuschend echt Köpfe abgeschnitten wurden, blieb dem beeindruckten Publikum ganz kurz der Atem weg.

Im zweiten Teil des Abends stand ein weiterer Kinderbuch-Klassiker auf dem Programm: Pinocchio. Wider Erwarten begann das Stück nicht mit einem sprechenden Stück Holz. Vielmehr schrie der Chef einer Malertruppe (Marcel Weishäupl, 7c) dem Publikum von der Bühne entgegen: „Wer seid ihr und was macht ihr hier?“. Weil die ganze Theaterbühne noch gemalert werden müsste, sollten die Zuschauer gefälligst wieder nach Hause gehen. Nach anfänglichem Hin und Her ließ sich die Truppe doch darauf ein, „etwas Lustiges“ für das anwesende Publikum zu machen. Schnell wurde den Zuschauern klar, dass es sich um eine Geschichte in der Geschichte handelt. Gregory Banks Bearbeitung des Pinocchio hat nämlich eine ganz eigene Poesie, die an die Comedia dell´ arte erinnert: Sie lässt die weltbekannte Geschichte der Holzpuppe mit der langen Nase von fünf Malern erzählen, die es sich natürlich nicht entgehen lassen, das Erzählte zu kommentieren. Und so wurden auf der mit Leiter und Gerüst ausgestatteten Bühne gleich die verschiedenen Rollen besetzt. Lautstark protestierte daraufhin ein Maler, weil er lediglich ein Stück Holz spielen sollte. Für Benjamin Jasny (9d) war die Hauptfigur des Pinocchio ein Volltreffer. Die erzählte Geschichte von Pinocchio ist dabei so zeitlos wie bekannt: Aus einem geschenkten Scheit schnitzt Tischler Geppetto (Barbara Cihula, 9d) die Marionette Pinocchio. Doch sein kleiner hölzerner Sohn hält sich nicht an Puppenregeln und verfolgt lediglich ein Ziel: Er will ein richtiger Junge sein und in die Schule gehen. Bei diesem Versuch muss Pinocchio vielen trügerischen Verlockungen widerstehen. Voller Tatendrang zieht es ihn hinaus in die Welt. Auf seinem Weg macht er mit allerlei zwielichtigen Gestalten Bekanntschaft. Doch wer ist Freund? Und wer ist Feind? Vom ersten Moment an sorgten unerwartete Wendungen und witzige Dialoge für großartige Unterhaltung bei Jung und Alt. So löste beispielsweise Pinocchios vorgetäuschtes Weinen ein Dauerniesen beim Theaterdirektor (Marcel Weishäupl) aus. Dies wiederum befreite ihn davon, sein Leben mit den „Holzbrüdern“ Kasperl und Seppl (lustig dargestellt von Pavel Khalid-Gaffur, 6b und Marc Müller, 6c) im Puppentheater zu fristen. Komödiantisches Talent bewiesen auch Mery Rupp, 9d und Arian Idrizi, 7c, die als Fuchs und Kater im unterhaltsamen Wechselspiel die hinterlistigen Gauner verkörperten, die Pinocchio mehrmals übers Ohr hauten und ihn in eine aussichtslose Situation manövrierten. Da meldeten sich die Maler wieder zu Wort: Wie soll die Geschichte weitergehen? Eine gute Fee musste her. In wallende Malerfolie gekleidet gelingt es der Fee (mit starkem Mienenspiel von Barbara Cihula) mit chorischer Unterstützung, Pinocchio die heilende Medizin einzuflößen. Auf ihre Frage hin, warum er nicht in die Schule gegangen sei, flüchtet sich Pinocchio in Ausreden, was seine Nase (Tapetenrohr) überdimensional wachsen lässt. Nachdem er erneut auf den Fuchs und den Kater hereingefallen war, erkennt Pinocchio, dass er völlig allein ist. Todtraurig, aber nicht in der Lage zu weinen, verspricht er in die Schule zu gehen, um seinen Vater wieder zurückzuholen. Nur eine kurze Zeit hält sein guter Vorsatz. Nach längerem Zögern erliegt Pinocchio der Verlockung, mit seinem Klassenkameraden „Kerzendocht“ ins Spieleland zu gehen. Ausgelassen und heiter spielten nun sowohl die Schüler der Talentklasse als auch die Schulspielgruppe bei schwungvoller Musik vor und auf der Bühne, um zu zeigen, dass im Spieleland jeder tun konnte, wozu er Lust hatte. Dass dem wohl doch nicht so ist, wurde von Barbara Cihula (Kerzendocht) und Benjamin Jasny (Pinocchio) ausdrucksstark verkörpert. Auf dem Boden liegend und wild um sich schlagend vollzog sich die Verwandlung zu Eseln, die laut Malermeister wohl glaubten, ewig im Paradies der Nichtstuerei verweilen zu können. Zu einem optischen Höhepunkt kam es in der furiosen Schlussszene. Quer über die ganze Bühne toste der Ozean in Form sich aufbauschender Malerfolie und spülte schließlich Gepetto und Pinocchio an Land. Überglücklich darüber, wieder bei seinem Vater zu sein, konnte Pinocchio echte Tränen weinen und so zu einem „richtigen“ Jungen werden.

Abschließend bedankte sich der Chef der Malertruppe beim Publikum und hoffte, dass allen die Geschichte gefallen habe. Und ob!

Die beiden Darbietungen unter der Leitung von Frau Raab konnten nicht nur durch das absolut textsichere und mitreißende Spiel der jungen Schauspieler überzeugen, sondern auch durch großen Einfallsreichtum und viel Liebe zum Detail in Kostümen, Bühnenbild, Requisiten sowie der Musikauswahl. Besonders hervorzuheben ist wohl auch die Schauspielleistung der überaus talentierten Barbara Cihula, die als Gepetto, Fee, Wirt und Kerzendocht in verschiedene Rollen schlüpfte und diese in beeindruckender Manier verkörperte.

Mit langanhaltendem, begeistertem Beifall würdigten die Zuschauer die außerordentliche Leistung der jungen Schauspieler. Der abschließende Dank von Andreas Schaffhauser galt allen voran der Theaterleitung Martina Raab, der es in ihren hervorragenden Inszenierungen wieder einmal gelang, die Rollen perfekt zu besetzen und das Beste aus ihren jungen Mimen herauszuholen. Gedankt wurde auch den vielen Helfern, die zum Gelingen des fulminanten Abends beitrugen. Dass es ihm nicht bange sei, was die Zukunft des Theaters an der Dreiflüsse-Realschule anbelangt, unterstrich Herr Schaffhauser zuletzt noch einmal, als er auch den jungen Theaterleuten mit einer Blume dankte.

Karin Fuchs

Haus am Strom

Kleine Forscher an der Dreiflüsse-Realschule Passau

Kooperation mit dem „Haus am Strom“

Die drei fünften Klassen der Dreiflüsse-Realschule Passau erkundeten mit dem „Haus am Strom“ die Fauna eines Tümpels. So beobachteten die Schüler Larven von Libellen im Wasser, Libellen kurz nach dem Schlupf aus der Larvenhaut und erlebten deren ersten Flug. Metamorphose – also Verwandlung von der Larve in das erwachsene Stadium – war das Motto der Aktionen. Auch beim Teichmolch konnten die Schüler ein erwachsenes Tier und ebenfalls die Kaulquappen beobachten. Larven der Eintagsfliegen, deren Larven bis zu drei Jahre im Wasser leben oder Rückenschwimmer, die im Wasser jagen, faszinierten die Schüler genauso wie die Posthornschnecken und Kugelmuscheln. „Gerade als MINT-freundliche Schule liegt uns viel daran dem Forscherdrang der Schülerinnen und Schüler Raum und Möglichkeit zu geben“, so Schulleiter Andreas Schaffhauser. Viele kleine Tümpel wurden in den letzten Jahren entwässert und kaum wahrnehmbar verschwanden viele kleine Gräben in der Landschaft, so dass der Tümpel inzwischen zum bedrohten Biotop wurde. Umso bemerkenswerter, dass bei der Grundschule St. Anton noch ein schöner Gartenteich „am Leben gehalten“ und gepflegt werden kann, den die Realschüler dankenswerterweise für Forschungszwecke mitbenutzen dürfen. Die Biologielehrer, allen voran Fachschaftsleiterin Petra Schmidt-Gilg, die die Aktion zusammen mit Herrn Braun vom „Haus am Strom“ organisiert hat, freuen sich über die Unterstützung durch die Stadt Passau, die die Aktion ermöglicht hat.

Petra Schmidt-Gilg