Skilager 2020

Unvergessliche Tage im Skilager
Klässler der Dreiflüsse-Realschule Passau auf Wintersportwoche

Auf ein gelungenes Skilager in Finsterau / Mitterfirmiansreut können die 7. Klassen der Dreiflüsse-Realschule und ihre Betreuer um den Organisator Daniel Brandstetter zurückblicken. Auch wenn der Wettergott nicht immer mitgespielt hat – an einem Tag musste wegen Regen und Sturm ein Alternativprogramm organisiert werden – bot Mitterfirmiansreut an den restlichen Tagen für alle Skifahrer bzw. Snowboarder, sowohl für Anfänger als auch „Profis“, trotz der Wetterkapriolen noch gute Bedingungen.

Mit viel Vorfreude am Montagmorgen gestartet, erreichte man gegen Mittag das Salvador-Allende Haus in Finsterau. Nach der Verteilung der Zimmer und dem leckeren Mittagessen im Quartier konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer kleinen Wanderung zur Reschbachklause die winterliche Idylle des schönen Bayerischen Waldes genießen. Man merkte, dass für viele der Schnee in diesem Jahr eine Besonderheit war, denn mit ausgiebigen Schneeballschlachten tobten die 7. Klässler während der Wanderung ausgiebig im Schnee. Und damit die Schülerinnen und Schüler für den nächsten Tag fit für die Piste sind, gab es abends eine Einführung in die Pistenregeln.

Nach einer ersten, recht schlafarmen Nacht hatte man die nächsten zwei Tage mit den teilweise widrigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Im Nebel und Schneegestöber konnten die fortgeschrittenen Fahrer am Dienstag aber dennoch die Pisten in Mitterfirmiansreut erkunden und für die etlichen Anfänger bot der Junior Ski Zirkus optimale Einstiegsbedingungen.

Am folgenden Mittwoch musste man aber aufgrund des Dauerregens und der Windböen das Abenteuer „Skifahren“ leider im wahrsten Sinne des Wortes „abblasen“. Trotzdem wurde es nicht langweilig. Bei Wettkämpfen in der Turnhalle verging die Zeit wie im Flug.

Der letzte Tag entschädigte aber dann etwas, denn obwohl der Wind noch immer nicht abgeflaut war, zeigte sich den ganzen Tag die Sonne und man hatte einen herrlichen Fernblick.

Obwohl auch in diesem Jahr die Mehrzahl der Siebtklässler noch nie vorher auf Skiern gestanden und man einen Tag weniger Übung hatte, konnten am Ende die begleitenden Lehrkräfte nur noch in strahlende Gesichter blicken. Der Stolz und die Freude darüber, die ersten Pisten zu meistern, waren groß.

Und neben dem Wintersport kam zudem auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz. Krönenden Abschluss bildete am letzten Abend hierbei der Lehrer-Schüler-Wettkampf, bei dem die Schüler siegreich „vom Platz“ gingen.

Am Freitag früh bestieg man dann wehmütig den Bus und ein unvergessliches Skilager nahm sein Ende. Und die Entscheidung den Skilagerort in den Bayerischen Wald zu wechseln aufgrund verschiedener Gründe wurde durch diese Woche eindeutig bestärkt.

Astrid Gibis

Europa macht Schule 2020

Dreiflüsse-Realschule lebt den Europagedanken
„Europa macht Schule“ bringt Realschülern das größte Land der Welt näher.

Immer Winter, eisige Temperaturen, riesige Wälder, Wodka, Putin und bunt bemalte, ineinander schachtelbare Puppen waren die ersten Assoziationen der Klasse 6c zu Russland. Dass dieses Land natürlich weitaus vielfältiger ist, konnten die Schüler im Rahmen des Programms „Europa macht Schule“ erfahren. Europa konkret und lebendig werden zu lassen, ist Ziel dieses Programms. Dabei sind Gaststudierende aus ganz Europa eingeladen, eine deutsche Schulklasse zu besuchen und Europa ins Klassenzimmer zu holen.

Mit Russland hat die Passauer Gaststudentin Evgeniia Podmarkova ein für viele unbekanntes Land ins Klassenzimmer geholt. Einige Schüler waren aber durchaus vertraut mit der Kultur und der russischen Sprache. Auch wenn sie selbst noch nie im Herkunftsland ihrer Eltern waren, ist es trotzdem die Muttersprache, mit der sie sich im Kreise ihrer Familie und auch Freunden unterhalten. Bei der anschaulichen Vorstellung der naturräumlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Besonderheiten ihres Landes und v. a. ihrer Heimatregion Sibirien konnte Frau Podmarkova daher auch bei Bedarf auf die Hilfe „ihrer Übersetzer“ zurückgreifen.

Von den Bildern vom Baikalsee, vom Altai-Gebirge, vom Stolby-Nationalpark und der Heimatstadt Podmarkovas Krasnojarsk waren die Kinder sichtlich beeindruckt. Nachdem die Schüler mithilfe von verschiedenen russischen Süßigkeiten in Gruppen eingeteilt wurden, konnten sie in einem Kreuzworträtsel gleich ihre neuen Erkenntnisse über Russland testen. Gar nicht so einfach war das folgende Sprachrätsel. Was heißt wohl „Guten Tag!“, „Wie geht es dir?“, „Ich komme aus Deutschland.“ auf Russisch? Obwohl die russische Übersetzung nur zugeordnet werden musste, brauchten hier die Schüler die Hilfe „ihrer“ Lehrerin, weil in Russland statt der uns bekannten Buchstaben das kyrillische Alphabet verwendet wird.

Neben dem Einblick in russische Schulen und den damit verbundenen Traditionen war dann das Highlight dieses Projekts sicherlich das gemeinsame Kochen. Auf dem Speiseplan stand ein russisches Nationalgericht: Akroschka. In der Schulküche wurden fleißig die Zutaten für diese erfrischende Suppe klein geschnitten. Beim gemeinsamen Abschlussessen konnte man dann aus den Gesichtern der Schüler lesen: Die selbstzubereitete Suppe mundete offensichtlich nicht allen Schülern, aber: Probieren geht über Studieren.

Am Ende waren sich alle einig: „Europa macht Schule“ bietet eine tolle Möglichkeit, ein europäisches Land näher kennen zu lernen, und den Schülern hat es sichtlich Spaß gemacht. Frau Podmarkova selbst bedankte sich am Ende bei der 6c für die tolle Mitarbeit und war glücklich darüber, als Minibotschafterin Ihrer Heimat an der Dreiflüsse-Realschule Passau gewesen zu sein.

Karin Fuchs

 

 

 

Videoanleitung zu Hygienemaßnahmen der Kinderklinik Passau

untenstehend die Links zu den Lehrvideos „Hände waschen“, „Maske aufsetzen“ sowie „Desinfektion“ von Prof. Dr. Keller der Kinderklinik Passau und seinem Team:

– Hände richtig waschen:

– Maske aufsetzen:

– Desinfektion:

Hier der Download-Link:

https://we.tl/t-gDCQN18UgD

 

Nacht der Mathematik

Mit sieben Fingern bis zur Zahl 935 zählen
Dreiflüsse-Realschule Passau erneut Teilnehmer bei „Nacht der der Mathematik“

Wenn mitten in der Nacht Jubelschreie von Schülern durch das Schulhaus hallen, so kann es dafür nur einen einzigen Grund geben: Es ist die Nacht der Mathematik, ein Rechenwettbewerb der etwas anderen Art. Neben dem logischen Denken stehen hier insbesondere handlungsorientierte Aufgaben im Vordergrund. In Kleingruppen arbeiten Schüler gemeinsam daran, Papiere zu falten, Rätsel der Form „KEKS + KEKS = TEE“ zu lösen oder Streichholzraketen zu bauen.

Dabei soll der Teamgeist gestärkt werden, aber vor allem Mathematik „lustvoll erlebt werden“. Der online-Wettbewerb wird jährlich von der Pädagogischen Hochschule Salzburg veranstaltet und mittlerweile an etwa 40 Schulen mit 1700 Teilnehmern aus Österreich und Deutschland durchgeführt. Mit der Teilnahme unterstrich die Dreiflüsse-Realschule wiederum ihre MINT-freundliche Ausrichtung und bietet den Schülern einen besonders attraktiven Zugang zur Mathematik.

Abgerundet wurde das Rechenspektakel mit einem gemeinsamen Pizzaessen, einem Fußballspiel um Mitternacht in der Sporthalle und natürlich dem Übernachten im Klassenzimmer. Auch wenn man den Schlafmangel in den kleinen Augen der Schüler am nächsten Schultag erahnen konnte, waren sich alle Teilnehmer einig: Nacht der Mathematik 2020 – Auf uns könnt ihr zählen!

Sebastian Lang

Fair Trade

„Rundum Fair“ an der Dreiflüsse-Realschule Passau
Schüler durchlaufen Fair-Trade-Parcours

Produkte, auf denen man Logos von unterschiedlichen Fair-Trade Partnern sieht, findet man immer häufi-ger in unseren Supermärkten. Auf den ersten Blick sehen wir auf der Schokoladen- oder Kaffeeverpackung nur das Logo und den Preis, der leicht über dem von konventionell gehandelten Produkten liegt. Doch was steckt dahinter?

Schüler der Klasse 8A an der Dreiflüsse-Realschule in Passau konnten in der Woche vor den Faschingsferien selbst herausfinden, welche Auswirkungen fair gehandelte Produkte haben. Hierzu durchliefen die Schüler und Schülerinnen verschiedene Parcours zum Thema Schokolade, Kaffee und Baumwolle und konnten so mehr über die Arbeits- und Anbaubedingungen erfahren.

Die Schüler stellten erstaunt fest, dass vielen Landwirten in Südamerika der Lohn, den diese für ihre Ka-kaobohnen bekommen, kaum zum Überleben reicht. Bauern, die hingegen Verträge mit Fair-Trade-Partnern abgeschlossen haben, werden für ihre Arbeit angemessen entlohnt. Die selbsttätige Arbeit an den Stationen bereitete den Schülern viel Freude! Frau Katharina Weber, Geographielehrerin der Klasse 8A, bedankt sich herzlich beim Eine-Welt-Laden in Vilshofen, der die Parcours zur Verfügung stellte.

Karin Fuchs

Drogenpräventionsvortrag

„Für oder gegen das Leben!“
Drogenpräventionsvortrag an der Dreiflüsse-Realschule Passau

Für oder gegen das Leben – das ist die Frage, die man sich stellen muss, wenn es um den Konsum von Drogen geht. Dies offenbarte Kriminalhauptkommissar Stefan Gassner allen Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Dreiflüsse-Realschule Passau. Diese waren zu seinem Vortrag zum Thema „Drogen und Sucht“ eingeladen.

Dabei klärte der Experte den Jugendlichen mit viel Engagement, Ernsthaftigkeit und vor allem höchst authentisch über jegliche Art der legalen und illegalen Drogen und Suchtmittel auf. Dabei blieb er mit all seinen Ausführungen sehr nah an den Jugendlichen. Gebannt und zum Teil entsetzt hörten die Schülerinnen und Schüler in diesen zwei Schulstunden dem Beamten zu, der stets auf die schädlichen und größtenteils verheerenden Auswirkungen verschiedenster Drogen und Suchtmittel hinwies und dies durch den Bezug zu realen Fällen noch untermauern konnte. Die Sucht beschrieb er als etwas Entsetzliches. Den Weg aus ihr heraus, als noch viel steiniger. Entsagt man also den Drogen, so entscheidet man sich nicht gegen sie, sondern immer für das Leben!

Mit diesen neuen Kenntnissen und Einblicken sind sich sowohl die Fachschaft Biologie, als auch die Schülerinnen und Schüler der Dreiflüsse-Realschule einig, dass dieser Vortrag ein fester Bestandteil des Schuljahres bleiben muss.

Joseph Zachereder

Berufsorientierungstag 2020

Geballte Berufsorientierung an einem Tag

  1. Berufsorientierungstag an der Dreiflüsse-Realschule Passau

Bereits zum zehnten Mal organisierte die Dreiflüsse-Realschule Passau einen Berufsorientierungstag in den eigenen Räumen: Mehr als achtzehn Unternehmen, weiterführende Schulen und Behörden informierten die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ausführlich und mit vielen praktischen Einblicken – über das jeweilige Unternehmen, über Ausbildungsplätze und Arbeitsplatzangebote und vor allem, wie man sich beim jeweiligen Ansprechpartner bewerben kann. Näher als auf einer Messe und realer als im Internet – so die zufriedene Aussage vieler Teilnehmer.

Die Informationen aus erster Hand, meist direkt vom personalverantwortlichen Mitarbeiter oder sogar Firmeninhaber referiert, stellten damit die Gelegenheit dar, durch die Schule eine Unterstützung in der Berufswahl zu erhalten. Und so bahnten sich im Laufe des Tages mehrere Praktika an und erste Bewerbungsunterlagen wurden ausgetauscht. Schließlich sollen in den nächsten Ferien schon die ersten Praktika absolviert werden und im Juli gibt es an der Dreiflüsse-Realschule dann eine Woche Pflichtpraktikum.

Nach dem Besuch durch die Arbeitsagentur, der unterrichtlichen Vorbereitung sowie Teilnahme an der Passauer Ausbildungsmesse ist der Berufsorientierungstag immer der jährliche Höhepunkt der Berufsorientierung. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler neben den klassischen kaufmännischen Berufen auch Vorträge aus sozialen und informationstechnischen Berufswegen auswählen. Aber auch fortführende Schulen und duale Ausbildungen standen zur „Auswahl“.

Dazu musste sich, analog der sonst sechs regulären Unterrichtsstunden, jeder Neuntklässler „seine“ sechs Vorträge vorab selber wählen, so dass interessierte Schüler nur in „passenden“ Berufsfeldern informiert wurden. Fast alle Referenten kommen bereits seit Jahren regelmäßig an die Realschule bedankten sich in ihren Feedbacks bei Schulleiter Andreas Schaffhauser und Organisator Ulrich Exinger für die gelungene Veranstaltung, die Verpflegung durch Fachlehrkraft Sabine Baumgartner und bei den aufmerksamen Schülerinnen und Schüler.

Die Teilnehmer 2020:

AOK Passau Auto, Leebmann GmbH, BAP Passau, BFS Hotel/Tourismusmanagement, Brillux, Carl Beutlhauser GmbH, EDV-Schulen des Lkrs. Deggendorf, Debeka, Drexler Automotive, FOS/BOS Passau, Guggemos Elektrotechnik, IB Scholz, Innowerk-IT GmbH, Josef Paul GmbH & Co. KG, Beratungsbüro der Bundeswehr, Klinikum Passau, msg systems AG, Polizeipräsidium Niederbayern, RadioLog Passau, Sparkasse Passau, TGA Plöchinger, VR-Bank Passau eG, ZF Friedrichshafen AG

Ulrich Exinger

Lesepaten 2020

Schüler wecken Freude an Büchern

Vorleser der Dreiflüsse-Realschule kommen an das Sonderpädagogische Förderzentrum

Gleichaltrigen und Jüngeren Freude an Büchern zu vermitteln, das haben sich zwölf Lesepaten aus den neunten Klassen der Dreiflüsse-Realschule vorgenommen. Einmal im Monat gastieren sie künftig im Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ), um Kindern aus vier Klassen vorzulesen.

Zum Start der Kooperation zwischen den beiden Schulen kamen die jungen Vorleser Anfang Januar mit viel Elan in das SFZ. Die Schüler beider Schulen freuten sich riesig auf das erste Treffen. Die Auftaktveranstaltung zu dem Leseprojekt diente vor allem dem Kennenlernen. Die engagierten Realschüler Lena Riederer, Kaltrina Ramnabaja, Sanja Vasic, Julian Ertl, Jonah Preis, Jonas Zerer, Marcel Weishäupl, Raul Bitzer, Moritz Spannbauer, Maximilian Brunner und Pascal Herbst hatten dazu ein passendes Programm aus Kennenlernspielen vorbereitet. Danach lasen sie den dritten und sechsten Stütz- und Förderklassen sowie den Kindergartenkindern vor.

„Es ist uns ein Anliegen uns mit den anderen Schulen im Schulzentrum zu vernetzen“, betonte Sonderschulrektorin Reinhilde Galler. Es sei schön in direkter Nachbarschaft nicht nur nebeneinander zu arbeiten, sondern auch miteinander etwas zu kreieren. Die sei Inklusion, wie man es sich vorstellt, ein Miteinander zu erleben und eine Beziehung aufzubauen. „Wir freuen uns, das Lesepatenprojekt weiterzuführen und die Kooperation zu stärken“, sagte Marion Katzbichler stellvertretende Leiterin der Dreiflüsse-Realschule. Bisher lasen die Realschüler in der Grundschule St. Anton vor. Dort übernähmen jetzt Eltern diesen Part.

Die Idee zum dem Leseprojekt im SFZ stamme von Maria Reif, Deutschlehrkraft an der Dreiflüsse-Realschule. Hierzu kämen einmal im Monat Neuntklässler der Realschule für 45 Minuten in das Förderzentrum, um Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Die Lesepaten würden Geschichten vortragen, Bilder zeigen und Verständnisfragen stellen. Die Lektüre orientiere sich an den Unterrichtsthemen und werde von der Förderschule organisiert bzw. die Vorleser nehmen selbst geeignete Bücher mit.

Das Leseprojekt sei eine Fortführung des Vorlesetags, zu dem Prominente in die Schulen kommen. Leseförderung nehme einen wichtigen Stellenwert ein, bestätigte Sonderschulkonrektorin Dolores Moeller. Die jungen Vorleser seien stolz darauf als Lesepaten zu fungieren, erzählte Katzbichler. Die Schüler wüssten, dass Realschüler, die gut lesen können, dazu jedes Jahr in der neunten Klasse auserkoren werden. Sie sehe jedes Jahr Talente, die nett mit Kindern umgehen und gut auf sie eingehen können. Es überrasche oft, wie herzlich und begeistert sie als „Große“ Jüngere an die Hand nehmen. Das Vorlesen sei somit auch für sie eine wertvolle Erfahrung. Es stärke die Sozialkompetenz und finde auch im Zeugnis Erwähnung. Die Lesekooperation diene zugleich dazu, Vorurteile auf beiden Seiten abzubauen, betonen Katzbichler und Moeller.

Marion Katzbichler / PNP

 

Deutsch-Französischer Tag 2020

La journée franco-allemande 2020  

Der deutsch-Französische Tag 2020

Seit nun schon 57 Jahren unterhalten Deutschland und Frankreich eine einzigartige Beziehung. Die beiden Länder haben es verstanden, ihre Konflikte der Vergangenheit in eine treibende Kraft für den Frieden in Europa zu verwandeln. Diese Intentionen wurden mit dem sogenannten „Elysée-Vertrag“, den der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 unterzeichneten, gefestigt.

Dass die enge Freundschaft zwischen den beiden Ländern aber nicht nur auf politischer Ebene Bedeutung hat, beweist der Deutsch-Französische Tag, der in allen deutschen und französischen Bildungseinrichtungen am Jahrestag des Elysée-Vertrags gefeiert wird. Er soll die Jugendlichen mit dem kulturellen Reichtum des jeweiligen Nachbarlandes bekannt machen.

Aus diesem Grund legten sich auch die Französischschüler/-innen der Dreiflüsse-Realschule an diesem Tag ordentlich ins Zeug, um ihren Mitschülern und Mitschülerinnen Frankreich näher zu bringen. In der Pause verkaufte die 9C, die sich schon mächtig auf ihre Fahrt nach Paris Ende März freut, leckere „Crêpes au Nutella“. Wenig später zeigten unsere „Kleinen“, die Schüler/-innen der 7C, bei einem Vorlesewettbewerb, dass sie die französische Aussprache nach nur wenigen Monaten des Unterrichts in der Fremdsprache schon gut beherrschen. Die Jury aus Nina Schwarz, Sanja Vasic‘ und Omar Karim (alle 9C) kürte nach einem spannenden Finale Leonie Roth (1. Siegerin), Lena Zieringer (2. Siegerin) und Lauan Salim (3. Sieger) zu den besten französischen Lesern ihrer Jahrgangsstufe. Besonderen Spaß hatte die Klasse 8D, welche sich zu einem deutsch-französischen Abend traf. In der Schulküche wurden eifrig die in Frankreich so beliebten „Quiches“ sowie „Tartes au chocholat“ gekocht, die sich alle im Anschluss daran schmecken ließen. Selbst gekocht schmeckt’s einfach am besten (und das selbst, wenn man die Eier vergessen hat 😉).

„Un grand merci“ all denjenigen, die auch heuer wieder dazu beigetragen haben, ein Stückchen Frankreich an unsere Schule zu holen!

Lucia Garhammer