Mint Verlängerung/Verleihung

Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ in Bayern

76 Schulen aus Bayern wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 35 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 41 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

Darüber hinaus wurden erstmalig 20 Schulen als „MINT-freundliche Schule | Digitale Schule“ ausgezeichnet. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

Alle Schulen wurden somit für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heute im Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter in München ausgezeichnet.

Die Ehrung der Schulen in Bayern steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).

„Unsere Schulen sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Je früher Talente entdeckt werden, umso gezielter können sie bei ihrer Entfaltung gefördert werden. ‚MINT-freundliche Schulen‘ nehmen sich dieser Aufgabe in beispielhafter Weise an“, betonte Staatssekretär Georg Eisenreich und ergänzte weiter: „Mit diesem Signet ist für Schülerinnen und Schüler, für deren Eltern und auch für Unternehmen sichtbar: MINT-Förderung hat an diesen Schulen einen besonders hohen Stellenwert. Mit ihrem Engagement eröffnen sie ihren Schülerinnen und Schülern bestmögliche Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in einem MINT-Beruf oder -Studium. Zugleich leisten sie einen Beitrag zum Fortschritt des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Bayern“.

„Die MINT-freundlichen Schulen sind meist digital sehr affin und haben hohes Interesse daran, die für die Digitalisierung notwendige Transformation in der Schule anzustoßen. Die MINT-Projekte und -Schwerpunkte zeigen zudem, dass die MINT-Verantwortlichen an „unseren“ Schulen auch hochengagierte Querdenker sind, die Talentbiotope an ihren Schulen schaffen – Die Kombination von beidem ist mehr als ungewöhnlich, das schaffen manche Vorstandsvorsitzende in Wirtschaftsunternehmen nicht! Das ist die beste Voraussetzung, um auch den nächsten Schritt, den zur ‚ Digitalen Schule‘ zu gehen“ sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Dr. Christof Prechtl, Stv. Hauptgeschäftsführer, Leiter Abteilung Bildung und Integration, vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: „Die bayerische Wirtschaft braucht qualifizierte MINT-Nachwuchskräfte. Deshalb benötigen wir schon in den Schulen Programme, die früh die Begeisterung junger Menschen für Technik fördern. Die ‚MINT freundlichen Schulen‘ haben die MINT-Qualifikation besonders im Blick und engagieren sich für den MINT-Nachwuchs. Das ist aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz, um die Begabungen der Jugendlichen früh zu erkennen und zu fördern und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Denn die Arbeitsmarktchancen in diesem Bereich sind groß. So bietet zum Beispiel ein Arbeitsplatz in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie eine hohe Vergütung und beste Berufsperspektiven. Dies gilt für Lehre und Studium gleichermaßen.“

„Es gilt, die digitale Mündigkeit und persönliche Souveränität von Schülerinnen und Schülern zu stärken, sie auf die digitalisierte Welt vorzubereiten, insbesondere durch das Lernen mit und über digitale Medien und Technologien, über informationelle Selbstbestimmung und die Vermittlung einer soliden informatischen Grundbildung. Hierfür ist die Ehrung „Digitale Schule“ in Verbindung mit dem MINT-Schwerpunkt eine hervorragende Möglichkeit für die Schule, eine Standortbestimmung vorzunehmen – und eine besondere Gelegenheit für mich, den Schulen, die sich auf den Weg machen, dafür herzlich zu danken“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer DLGI.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.; Stiftung Haus der kleinen Forscher; Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad); Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Deutsche Bahn AG; Klett Mint GmbH; Wissensfabrik.

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich
Projektleiter »MINT Zukunft schaffen«
Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)
10178 Berlin
Tel.: (030) 24632-457
Fax: (030) 21230-959
E-Mail: presse@mintzukunftschaffen.de

Diese Schulen wurden von Experten geprüft und werden in 2017 erstmals geehrt:

  • Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld
  • Camerloher Gymnasium Freising
  • Carl-von-Linde-Schule, Staatliche Realschule Kulmbach
  • Elly-Heuss-Gymnasium Weiden
  • Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz
  • Frankenwald-Gymnasium Kronach
  • Georg-Wilhelm-Steller Gymnasium Bad Windsheim
  • Goethe-Kepler-Grundschule Würzburg
  • Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
  • Gregor-von-Scherr-Schule, Staatl. Realschule Neunburg vorm Wald
  • Grundschule Passau St. Nikola
  • Grundschule Scheuring
  • Grundschule Wittibreut
  • Grundschule Zugspitzstraße Nürnberg
  • Gymnasium Buchloe
  • Gymnasium Grünwald
  • Gymnasium Landau an der Isar
  • Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg
  • Herzog-Tassilo-Realschule Dingolfing
  • Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg
  • Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing
  • Knabenrealschule Rebdorf
  • Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt
  • Mädchenrealschule Niedermünster Regensburg
  • Maria-Ward Realschule Eichstätt
  • Maria-Ward-Realschule Burghausen
  • Maria-Ward-Realschule Mindelheim
  • Maristengymnasium Fürstenzell
  • Realschule am Fränkischen Dünenweg – Staatliche Realschule Röthenbach a.d. Pegnitz
  • Staatliche Fach- und Berufsoberschule Amberg
  • Staatliche Gesamtschule Hollfeld
  • Staatliche Realschule Dettelbach
  • Staatliche Realschule Waldkraiburg
  • Theresia-Gerhardinger-Grundschule Moosburg
  • Wilhelm-von-Stieber-Realschule Roth

Diese Schulen sind 2014 erstmals geehrt worden und werden in 2017 nach weiterer Prüfung erneut geehrt:

  • Anton-Jaumann-Realschule Wemding
  • Apian-Gymnasium Ingolstadt
  • Berufliche Oberschule Straubing
  • Carl-Spitzweg-Gymnasium Germering
  • Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf
  • Closen-Mittelschule Arnstorf
  • Deichselbach-Schule Buttenheim
  • Dreiflüsse-Realschule Passau
  • Grundschule Neustift Freising
  • Gymnasium Kirchheim bei München
  • Gymnasium mit Internat Hohenschwangau
  • Gymnasium Steigerwald – Landschulheim Wiesentheid
  • Gymnasium Veitshöchheim
  • Gymnasium Zwiesel
  • Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
  • Hermann-Staudinger-Gymnasium Erlenbach
  • Johann-Simon-Mayr-Schule, Staatliche Realschule Riedenburg
  • Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg
  • Karl-von-Closen-Gymnasium Eggenfelden
  • Marien-Realschule Kaufbeuren
  • Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach
  • Private Realschule Pindl Regensburg
  • Private Wirtschaftsschule Donauwörth
  • Privatgymnasium Dr. Florian Überreiter München
  • Realschule Kaufering
  • Realschule Simbach am Inn
  • Regental-Gymnasium Nittenau
  • Robert-Schuman-Gymnasium Cham
  • Rupprecht-Gymnasium München
  • Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen
  • Simon-Marius-Gymnasium Gunzenhausen
  • -Gotthard-Gymnasium Niederalteich
  • -Michaels-Gymnasium der Benediktiner Metten
  • -Ursula-Schule Würzburg
  • Staatliche Realschule Neubiberg
  • Staatliche Realschule Pegnitz
  • Staatliche Realschule Vaterstetten
  • Staatliche Realschule Vilsbiburg
  • Staatliche Wirtschaftsschule Bad Windsheim
  • Staatliche Wirtschaftsschule Landshut
  • Werner-von-Siemens-Schule, Staatl. Berufsschule Cham

Diese Schulen sind bereits als „MINT-freundliche Schulen“ geehrt worden und werden 2017 als „MINT-freundliche Schule Digitale Schule“ ausgezeichnet:

 

  • Berufliche Oberschule Schwandorf
  • Carl-Friedrich-Gauss-Gymnasium Schwandorf
  • Chiemgau-Gymnasium Traunstein
  • Gregor-von-Scherr-Schule, Staatl. Realschule Neunburg vorm Wald
  • Gymnasium der Ursulinen-Schulstiftung Straubing
  • Gymnasium Wertingen
  • Johann-Turmair-Realschule Abensberg
  • Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding
  • Oskar-Maria-Graf-Gymnasium Neufahrn
  • Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt
  • Private Realschule Pindl Regensburg
  • Private Tilly-Realschule Ingolstadt
  • Private Wirtschaftsschule Ingolstadt
  • Staatliche Realschule Landshut
  • Staatliche Realschule Mainburg
  • Staatliche Realschule Neufahrn i. NB
  • Staatliche Realschule Oberding
  • Staatliche Realschule Zirndorf
  • Stefan Krumenauer Realschule Eggenfelden
  • Viktor-Karell-Realschule Landau a. d. Isar

 

MINT-Verleihung

Dreiflüsse-Realschule Passau wird „MINT-freundliche Schule“

43 neue „MINT-freundliche Schulen“ in ganz Bayern, darunter auch die Dreiflüsse-Realschule Passau.

Staatssekretär Georg Eisenreich und der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger zeichnen Schulen in allen Regierungsbezirken aus.

43 Schulen aus allen Regierungsbezirken wurden letzte Woche in Freising von der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ für ihr besonderes Engagement im Bereich der naturwissenschaftlich-technologischen Bildung ausgezeichnet, darunter auch die Dreiflüsse-Realschule Passau. Verschiedenste Projekte, wie Reptilienvortrag, das Wahlfach Robotik, Einrichtung eines Schulteichs, Organisation von Talentklassen in den 5. Klassen mit Forschen und Experimentieren in den Bereichen Physik und Chemie oder Robotik und viele mehr sowie die Teilnahme an veschiedensten Wettbewerben gaben den Ausschlag für die Kommission der Dreiflüsse-Realschule Passau das Prädikat „MINT-freundliche Schule“ zu verleihen. Eine kleine Delegation der Realschule nahm den Preis am Veranstaltunsort des Münchner Flughafens entgegen. Die im Wahlfach Robotik überaus engagierten Schüler Gert Stalzer und Maximilian Mautner, beide aus der Klasse 8a sowie Schulleiter Andreas Schaffhauser und seine Stellvertreterin Marion Katzbichler durften sich über die persönliche Verleihung durch Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich freuen.

„Für den Wirtschaftsstandort Bayern ist es unverzichtbar, dass unsere Schulen Interesse für Mathematik, Naturwissenschaften und Technik wecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen die grundlegenden Kompetenzen erwerben, die sie für eine entsprechende berufliche Ausbildung oder ein Hochschulstudium brauchen, wusste Staatssekretär Georg Eisenreich zu berichten. „MINT Zukunft schaffen“, die Initiative bietet bereits etablierten MINT-Initiativen und MINT-Aktivitäten eine breite Plattform, bündelt sie, gibt Überblick und Orientierung, schafft Synergien und bildet ein lebendiges Netzwerk. So will sie die Bildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bundesweit nachhaltig verbessern. Der Vorstandsvorsitzende der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Thomas Sattelberger erklärte: „Unsere Schulen sind das A und O, um junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potentiale zu wecken und Aufstiegschancen gleich welcher Herkunft und Geschlechts aufzuzeigen. Daher packt ‚MINT Zukunft schaffen’ genau dort an.“ Schulen, die einen besonderen Schwerpunkt auf die MINT-Fächer legen, sollen für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Unternehmen erkennbar sein. Deswegen zeichnen bundesweite Partner der Initiative in Abstimmung mit den Arbeitgebervereinigungen der Länder und den Bildungswerken der Wirtschaft diese Schulen auf der Basis einheitlicher Kriterien als „MINT-freundliche Schulen“ aus. Damit verbunden ist eine besondere Förderung von Seiten der Wirtschaft in einem „Qualitäts- und Werteprogramm für MINT-freundliche Schulen“.

„Wir sind stolz auf unser Profil und unser Angebot im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und freuen uns sehr über die Auszeichnung, so Schulleiter Andreas Schaffhauser.

 Marion Katzbichler

Fotos Mint-scalliert

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