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Zwischen Hafenromantik, Gruselmomenten und Lasertag-Action

Abschlussfahrt der Klassen 10A und 10C nach Hamburg

Kürzlich machten sich 35 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe – begleitet von vier engagierten Lehrkräften – auf den Weg nach Hamburg, um ihre gemeinsame Schulzeit mit einer abwechslungsreichen Abschlussfahrt zu krönen. Ziel war es, die norddeutsche Metropole mit all ihren Facetten zu entdecken – und das gelang eindrucksvoll. Bereits kurz nach der Ankunft zeigte sich: Hamburg kann mehr als nur Regen. Der Startschuss fiel mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, über die Elbphilharmonie bis hin zur historischen Speicherstadt, deren eindrucksvolle Backsteinarchitektur selbst den ein oder anderen Smartphone-Enthusiasten zur echten Kameranutzung inspirierte.

An den darauffolgenden Tagen wurde ein straffes, aber gut abgestimmtes Programm absolviert – ganz nach dem Motto: „Wenn schon Klassenfahrt, dann richtig!“ Im Hamburg Dungeon lernten die Jugendlichen die düsteren Kapitel der Stadtgeschichte kennen – mit reichlich Nebel, Schauspielkunst und gelegentlichen Schreien (nicht nur von den Schülern). Der vorherige Besuch der Elbphilharmonie sorgte schon allein durch ihre imposante Architektur für staunende Gesichter: Hamburg kann also nicht nur Grusel, sondern auch große Kultur. Ein besonders einprägsames Erlebnis war die Kieztour – selbstverständlich pädagogisch angepasst – die einen authentischen Einblick in das Leben rund um die Reeperbahn bot. Ergänzt wurde das Programm durch eine Hafenrundfahrt, die Erkundungen des alten Elbtunnels sowie des Bunkers, bei dem die Geschichte buchstäblich unter die Haut ging. Ein echtes Highlight war der Besuch des Miniatur Wunderlands, wo die Schülerinnen und Schüler die Welt im Kleinformat bestaunen konnten – vom detailverliebten Flughafen bis zu den blinkenden Metropolen bei Nacht. Besonders beeindruckend war die Präzision, mit der hier ganze Landschaften und Städte zum Leben erweckt wurden. Auch sportliche und unterhaltsame Programmpunkte kamen nicht zu kurz: Beim Lasertag zeigte sich, wer über gute Teamfähigkeit – oder einfach flinke Beine – verfügt. Für Staunen und Schwindelgefühle sorgte das interaktive Museum Paradoxum, das mit optischen Täuschungen und physikalischen Widersprüchen selbst so manchen Lehrplan in den Schatten stellt. Beim Besuch des Millerntor-Stadions der Heimat des Kultclubs FC St. Pauli, kamen die fußballaffinen Schülerinnen und Schüler auf ihre Kosten. Kabinen, Spielertunnel, Trainerbank – alles wurde mit großem Interesse erkundet. Zur Erholung zwischendurch führte ein Tagesausflug an den Timmendorfer Strand, wo ein Strandspaziergang und der Besuch des Sealife auf dem Programm standen. Auch das typisch norddeutsche Wetter spielte weitestgehend mit – zumindest für kurze Sonnenpausen zwischen zwei Regenschauern.

Am Ende der Woche waren sich alle einig: Diese Abschlussfahrt bot die perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte, Action und Gemeinschaft. Eine Reise, die nicht nur für die Schülerinnen und Schüler unvergesslich bleiben wird, sondern auch bewiesen hat, dass Klassenfahrten nach wie vor ein wertvoller Bestandteil des Schullebens sind – auch wenn am Ende alle froh waren, mal wieder in ihrem eigenen Bett zu schlafen.